Polizei warnt vor „Goldringbetrüger“

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8. Mai 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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WÜRZBURG. In den letzten Tagen waren wiederholt Betrüger im Würzburger Stadtgebiet unterwegs, die vor allem älteren Menschen das Geld mit einem miesen Trick aus der Tasche ziehen wollten.

Meist ältere Personen

Die Täter sprachen meist ältere Passanten an und gaben vor, einen goldenen Ring auf der Straße gefunden zu haben. Da sie keine Zeit hätten den Schmuck beim Fundbüro abzugeben, würden sie den Fußgängern den Ring gegen Zahlung eines Bargeldbetrages überlassen. In den Ringen selbst befand sich die Prägung 585 oder 14K, diese sollten die Echtheit des Schmuckstückes vortäuschen. Von den Betrügern wurde horrende Beträge von mehreren Hundert Euro genannt, obwohl die Messingringe lediglich einen Wert von 10 Cent haben.

Aufdringliche Betrüger

Insgesamt traten die Täter in den letzten zwei Tagen sechs Mal, überwiegend in der Innenstadt, auf. Zwei Mal konnten sie Passanten hintergehen und ergatterten durch den Verkauf der „wertvollen“ Ringe einen geringen Bargeldbetrag. Dabei traten die Betrüger stets gepflegt und anfangs höflich auf, wurden dann aber im Verlauf des Gesprächs meist aufdringlich. Auch die Angabe, sich von dem „Finderlohn“ etwas zu Essen kaufen zu können, zog. Aufgrund von Zeugenhinweisen konnten bis jetzt zwei der Betrüger durch die Würzburger Polizei dingfest gemacht werden.

Die Würzburger Polizei warnt davor, sich auf Verhandlungen mit angeblichen Findern von Goldringen einzulassen. Derartige Vorkommnisse sollten umgehend der Polizei über Notruf 110 gemeldet werden.

Weitere Tipps, wie man sich am besten in solchen Situationen verhalten sollte auch unter www.polizei-beratung.de

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