Zeichen gegen Homophobie – Rainbowflash am 17. Mai

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Würzburg erleben

13. Mai 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Luftballons gegen Homophobie

Am 17. Mai setzen Schwule und Lesben, deren Freunde, Kollegen, Eltern und Geschwister in vielen Städten der Welt ein Zeichen gegen Homophobie und lassen Luftballons in den Himmel steigen. An diesem Tag findet europaweit der International Day Against Homophonie statt. Der Tage erinnert daran, daß am 17. Mai 1990 die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten strich.

Solidarität mit Schwulen und Lesben 

In Würzburg findet der Rainbowflash am 17 Mai und 19 Uhr auf der Alten Mainbrücke statt. Die Fotos in der Gallery sind aus dem vergangene Jahr. Auch heuer ist für jede Menge Luftballons gesorgt. Markus Sieber, Vorsitzender Vorstand der Toleranz Fabrik e.V. und Organisator erklärt zur Zielsetzung:“Mit der Teilnahme am Rainbowflashmob setzt jeder ein Zeichen für Toleranz und gegen Homophobie. In Würzburg und Schweinfurt hat Intoleranz keinen Platz. Die Solidarität geht an die Schwulen und Lesben in den Ländern die ihre Sexualität verstecken müssen.“

In vielen Ländern Straftat

Die Toleranzfabrik weist darauf hin, daß eine breite gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber Homosexuellen keineswegs selbstverständlich sei. In manchen Ländern verhallt der Ruf nach Toleranz gänzlich ungehört, Homosexualität wird dort als Straftat verfolgt: Noch in jüngster Zeit fanden z.B. öffentliche Hinrichtungen von schwulen Jugendlichen in Saudi-Arabien und Iran statt – Menschenrechtsverletzungen, die nicht hinnehmbar seien, so Sieber.

Rainbowflash und Toleranz Fabrik e.V.

Die Toleranz Fabrik e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der ganz besonderen Wert auf die Förderung von Akzeptanz und Toleranz in der Gesellschaft legt. Der Verein tritt für das Recht jedes einzelnen ein, so sein zu dürfen, wie er ist. Weitere Informationen: Rainbowflash.

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