Vom Erdbeere-Spargelsalat bis zum Tequila
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Würzburg erleben
15. Mai 2014

Symbolbild Würzburg
Campus Dinner 2014: Wir waren dabei!
Am Donnerstag, den 18.05.2014, fand zum 2. Mal das Campus Dinner in Würzburg statt – und ich war für Würzburg erleben mit am Start. 12 neue Leute kennenlernen, gutes Essen und ein bisschen Party – das hört sich doch verlockend an. Wie das Campus Dinner genau funktioniert, lest ihr im Artikel „Vom Bambus zum Campus Dinner“.
Nach Anmeldung bekam ich vom Organisationsteam einen Tag vorher Bescheid, was für einen Gang (Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise) ich denn zubereiten darf. Um 19.46 Uhr am Vorabend bekam ich die Email: Ich sei mit meinem Koch-Partner für die Hauptspeise verantwortlich. Hui, erstmal überlegen, was sich für 6 Personen vorbereiten und während des Dinners in etwa einer halben Stunde auf die Teller zaubern lässt.
Vorspeise á la Italia
Am nächsten Abend musste alles schnell gehen. Wir hatten uns übrigens auf eine Gemüse-Pasta mit Garnelen oben drauf und einen gemischten Salat dazu geeignet. So weit die Idee, um 16 Uhr ging’s dann schnell aus dem Büro und ab zum Einkaufen. Bis zur Vorspeise um 17.30 Uhr konnten wir gerade noch die Sauce vorbereiten, dann ging es schon los in die Bronnbacher Straße (Innenstadt) zur Vorspeise.
Julia und Kathi, zwei Medienmanagement-Studentinnen, empfingen außer meinen Kochpartner und mir, noch zwei Medizinstudentinnen. Mit der heiteren Truppe durften wir einen vorzüglichen Spargel-Erdbeersalat mit Ciabatta und einem italienischen Aufstrich genießen und so fand der Abend einen schönen Auftakt. Nach etwas mehr als einer Stunde war das Treffen auch wieder beendet, unsere Hauptspeise wartete nämlich auf den Feinschliff. Besser gesagt darauf überhaupt eine Hauptspeise zu werden. In der Hoffnung, uns alle auf der After-Party wiederzusehen, verabschiedeten wir uns von unseren Mitstreiterinnen.
Hauptgang schnell gemacht
Um etwa 19 Uhr kamen wir zuhause an, nur eine halbe Stunde Zeit um Nudeln zu kochen, Sauce zu verfeinern, Salat zu schnippeln und Fisch anzubraten. Gott sei Dank, hatten unsere Besucherinnen jeweils etwa 10 Minuten Verspätung, sodass bei Ankunft alles fertig war. Darauf erst einmal einen Aperitif, mit einem Limoncello starteten wir in unsere Runde, als die Organisatoren an die Tür klingelten und uns zur Feier des Tages einen Kasten Bier vorbeibrachten. Nach der anfänglichen Verwirrung, warum genau nun 10 Leute durch meine Küche laufen, ließen wir uns Essen und all unsere Getränke (zum Limoncello gesellten sich noch Wein, Bier und Jägermeister) schmecken.
Einmal quer durch die Stadt
Mit unseren ausgelassenen Gästen hatten wir jede Menge Spaß und gerne hätten wir noch mehr gequatscht, gelacht und getrunken, aber alle mussten wieder weiter. Der Nachtisch führte uns in die Florastraße in der Sanderau und das bei strömenden Regen, na toll! Dort angekommen trafen wir wieder auf vier superliebe und aufgeweckte Mädels, mit denen eine Konversation nicht schwer fiel. Ein Schokokuchen mit flüssigen Kern an frischem Obst rundete unser tolles, jedoch etwas stressiges Dinner ab.
After-Party im Enchilada
Danach machten wir uns zur ersten Station der After-Party im Enchilada auf, wo wir von den Organisatoren prompt mit einem Tequila empfangen wurden. Dort trafen wir auch auf fast alle unserer Mitesserinnen, in unserem Fall wirklich 12 Mädels, und freuten uns über regen Austausch. Danach ging die Party im Zauberberg weiter, nach so viel kochen und essen machten wir uns gegen 2 Uhr aber dann doch auf den Heimweg.
Zusammenfassend ist das Campus Dinner für jeden nur zu empfehlen. Auch wenn der Abend ein bisschen stressig ist und die Zeit für die jeweiligen Gänge etwas knapp, kann man bei gutem oder vielleicht auch mal nicht so gutem Essen wunderbare Menschen kennenlernen. Alle 12 Mädels, mit denen ich gegessen habe, waren total nette und aufgeschlossene Persönlichkeiten und ich bin mir sicher, dass einige der Kontakte bestehen bleiben.

