Anhänger 100 Prozent schwerer als erlaubt

Anzeige

Würzburg erleben

16. Mai 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Auf der A3 unterwegs

THEILHEIM. Einen viel zu schweren Anhänger zog ein Pkw, der einer Motorradstreife der Autobahnpolizei am Donnerstagnachmittag auf der A 3 aufgefallen war. Das Gespann wurde aus dem Verkehr gezogen und durfte so nicht weiterfahren.

Mit 60 km/h auf der Autobahn

Gegen 13:00 Uhr war ein 53-jähriger Mann mit seinem Opel Astra Kombi und einem Tandemanhänger mit niederländischer Zulassung, die beide schwer beladen waren, in Richtung Nürnberg unterwegs. Am Randersackerer Berg machte sich die verhältnismäßig geringe Motorleistung des 18 Jahre alten Diesels von 82 PS, der schon fast 450.000 Kilometer auf dem Tacho hatte, bemerkbar. Mit maximal 60 km/h erklomm das Gespann die Steigungsstrecke und wurde bergauf von allen Lastern überholt.

100 Prozent zu schwer

Als der Beamte das Fahrzeug kontrollierte, fiel ihm zunächst die fachmännische Sicherung der Fracht des mit 200 Zaunpfählen und Gerüstteilen beladenen Anhängers auf. Da ihm jedoch das Gespann überladen schien, wurde es zu einer Waage eskortiert. Dort stellte sich heraus, dass weder der Pkw noch der Anhänger überladen waren. Allerdings stellte der Polizist fest, dass der Opel nur 950 Kilogramm ziehen durfte, der Anhänger aber ein Gewicht von 2.000 Kilogramm hatte und somit um über 100 Prozent zu schwer für das Zugfahrzeug war.

Weiterfahrt ohne Hänger 

Der Anhänger wurde sicher abgestellt. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 260 Euro durfte der Mann, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, seine Reise nach Rumänien ohne Anhänger fortsetzen. Er beabsichtigt den Anhänger bei der Rückkehr aus seinem Geburtsland mit seinem Geländewagen abzuholen.

 

Banner2
Topmobile2