Erneut Enkeltrickbetrüger im Raum Würzburg aktiv
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Würzburg erleben
16. Mai 2014

Symbolbild Würzburg
Zum Glück erfolglos
WÜRZBURG. Am Freitagmittag waren in Unterfranken erneut so genannte „Enkeltrickbetrüger“ aktiv. Diesmal suchten sich die Täter die Stadt Würzburg und verschiedene Stadtteile aus. Glücklicherweise ist keiner der Angerufenen auf die Geldforderungen am Telefon eingegangen. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Geldforderungen bis zu 35.000 Euro
Die Anrufe waren in der Stadt Würzburg sowie in den Stadtteilen in der Zeit von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr eingegangen. In allen Fällen hatte sich eine Frau am Telefon gemeldet und davon berichtet, dass sie sich gerade bei einem Anwalt aufhalte und ganz dringend Geld benötige. Dabei wurden Geldforderungen bis zu 35.000 Euro gestellt. Ohne konkret zu werden, berichtete die Anruferin davon, dass ohne das geforderte Geld irgendwelche Geschäfte in Gefahr seien. In einigen Fällen fragte die Unbekannte auch nach Schmuck sowie Goldmünzen. Einmal hatte sich auch ein Mann in das Gespräch eingemischt.
Die potentiellen Opfer wurden bei dem Telefonat alle hellhörig beziehungsweise kannten die Masche bereits. Die Angerufenen beendeten dann das Gespräch und verständigten die Polizei.
Die Polizei warnt
Das erneute Auftreten der „Enkeltrickbetrüger“ oder auch sogenannter „Schockanrufer“ macht deutlich, dass diese Täter mit ihrer Masche auch weiterhin aktiv sein werden. Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt erneut davor, auf diese am Telefon gestellten Geldforderungen einzugehen und bittet darum, bei solchen Anrufen die Polizei sofort zu verständigen.
Tipps zum Thema: www.polizei-beratung.de

