Folgenreicher Auffahrunfall mit zahlreichen Verletzten auf der B19
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Würzburg erleben
17. Mai 2014

Symbolbild Würzburg
Ins Heck gekracht
HEIDINGSFELD. Am Freitagnachmittag bemerkte ein Lkw-Fahrer auf der Bundesstraße 19 zu spät, dass sich der Verkehr vor ihm verlangsamt hatte. Er prallte ins Heck eines Pkws und schob diesen wiederum auf einen Kleinbus. Außer dem Brummifahrer trugen augenscheinlich alle Fahrzeuginsassen, vier Erwachsene und fünf Kinder, Verletzungen davon und kamen in umliegende Krankenhäuser. Der Pkw hat nur noch Schrottwert, der Laster einen massiven Front-, der Kleinbus einen schweren Heckschaden. Die Schadenssumme wird auf 26.500 Euro geschätzt.
Leichte Verkehrsstockungen
Kurz nach 15:00 Uhr fuhr ein 21-Jähriger aus dem Landkreis Würzburg mit seinem Lkw auf der B 19 von Giebelstadt her kommend in Richtung Würzburg. Kurz nach der Giebelstädter Steige war der Verkehr zähflüssig geworden und es kam zu leichten Stockungen. Diesen Umstand bemerkte der Lkw-Fahrer zu spät. Er krachte ins Heck eines vorausfahrenden VW Golf. Der Aufprall war so heftig, dass der Golf auf einen ebenfalls vorausfahrenden Nissan-Kleinbus geschoben wurde.
Neun verletzte Personen
Der 61-jährige Golffahrer, seine 56-jährige Beifahrerin und deren zweijähriges Pflegekind kamen mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus nach Bad Mergentheim. Die sechsköpfige Familie aus dem Nissan, bestehend aus Vater (36 Jahre), Mutter (32 Jahre) und den vier Kindern im Alter von acht, fünf und zwei Jahren sowie einem fünf Monate alten Baby, musste in einem Würzburger Krankenhaus behandelt werden. Lediglich der Lasterfahrer machte an der Unfallstelle keine körperlichen Beeinträchtigungen geltend. Für die Erstversorgung und den anschließenden Transport der Verletzten waren seitens der Rettungsleitstelle vier Rettungswägen samt eigenem Einsatzleiter eingesetzt.
Gute Nachricht
Die gute Nachricht: Alle Patienten konnten nach ambulanter Begutachtung und Versorgung die Krankenhäuser wieder verlassen. Neben leichteren Prellungen und Gliederschmerzen hatte niemand ernsthaftere Verletzungen davongetragen. Drei der vier Sprösslinge aus der kinderreichen Familie waren sogar vollkommen unversehrt.
Vorbildliche Sicherung
Dieser glückliche Ausgang war sicherlich auch dem vorbildlichen Sicherungsverhalten in den Fahrzeugen geschuldet. Alle Insassen waren angeschnallt und die Kinder saßen in altersgerechten Kindersitzen. Dies beweist erneut, dass der Gurt nach wie vor der Lebensretter Nummer 1 ist!
Etwa 26.500 Euro Schaden
Die Bilanz bei den Sachschäden sieht weniger erfreulich aus. Der Brummi trug einen Frontschaden in Höhe von ca. 2.500 Euro davon. Der Golf, vorne und hinten massiv ramponiert, dürfte als wirtschaftlicher Totalschaden einzustufen sein. Er wird mit ca. 20.000 Euro veranschlagt. Der rückwärtige Beschädigung am Nissan schlägt noch mit gut 4.000 Euro zu Buche. Golf und Nissan waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

