„Crazy Crab“ goes around the world

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Würzburg erleben

22. Mai 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Reiseaction made in Theilheim

Wir bei Würzburg erleben sind auf den „Crazy Crab“ gekommen – jetzt denkt Ihr Euch wahrscheinlich, was haben die schon wieder im Sinne oder einfach: Bitte was? Wer sich aber mal das Youtube-Video (oder alle drei) ansieht, wird verstehen worum es geht. Ein Mann läuft wie eine Krabbe durch’s Bild und zwar von einer Traumkulisse in die andere. Wir finden das ziemlich „crazy“, aber auch total cool.

Hinter der „Crazy Crab“ versteckt sich Nick, ein Weltenbummler wie man so schön sagt. Er war in 23 Ländern und hat drei Schusswunden, einen Hurrican-Horror Segeltrip im Pazifik und einen Raubüberfall überlebt. Heute hält er Reisevorträge um von seine Abenteuern zu erzählen, Leute zu inspirieren ihren eigenen Ziele nachzugehen und zu vermitteln, dass man nicht superreich sein muss, um die Welt zu sehen. Aber erstmal zurück auf Anfang: Nick kommt aus Theilheim und sein Traum war es, zu reisen.

httpvh://youtu.be/Q-LN1GuRnhk

Erstmal Weltreise statt gesicherter Zukunft

Angefangen hat alles im Jahr 2009, da war er mit einem Camper Van durch Neuseeland unterwegs. Als er zurück nach Hause kam, ging der stressige Arbeitsalltag wieder los. Da dachte er sich, entweder er wird in 5 Jahren gut Geld verdienen, aber vielleicht unglücklich sein oder er nutzt die Gelegenheit, wo es doch so viel zu sehen gibt auf dieser Welt.

Gesagt, getan! Er kündigte seinen Job und kaufte sich ein One-Way-Ticket nach Mexico. So schnell ging’s aber doch nicht, in den Monaten vor seiner Abreise sparte er durch zwei Jobs so viel Geld wie möglich an, denn ohne Moos ist bekanntlich nix los. Zusätzlich finanzierte er sich die Reisen durch viele Länder mit „Work&Travel“. Es käme aber wohl stark auf die verschiedenen Länder an, in Mexiko verdiene man so wenig, dass es sich kaum lohnt und in die USA kann man ohnehin nicht einfach hineinspazieren und sich einen Job suchen.

Die Harpune: ein Schuss, drei Wunden

Natürlich hatte er große Pläne für seine erste Weltreise, aber diese wurden, wie er sagt, nach wenigen Tagen völlig umgeworfen. Nach 3 Monaten in Mexiko ging’s nach Kanada, die USA und Fiji. Dort zog er sich erstmal drei Schusswunden zu, mit einem einzigen Schuss – und zwar von einer Hapune. Danach war Australien angesagt. Dort arbeitete Nick zwei Monate in Melbourne, bevor er sich einen Van kaufte und einmal quer die Südküste entlang nach Perth fuhr.

2010 begann er auch mit seinem ersten „Crazy Crab“-Video. Woher er diesen Move genau hat, weiß er gar nicht mehr genau. Doch eins steht fest: Für eine spontane Idee ist die ‚Crazy Crab‘ einen langen Weg gegangen! Wie er die verschiedensten Schauplätze der Welt besuchte, war es ihm zu langweilig vor diesen nur ein Bild zu machen und so entstand die Idee für die Videos.

22 Monate unterwegs und ach ja – ein Raubüberfall!

Nach Australien ging es weiter nach Südostasien, mittlerweile sind wir übrigens im Jahr 2011 angekommen. Dort ließ er sich auf ein BlackJack-Spiel mit Leuten ein, mit denen man lieber nicht „spielen“ sollte. Aus dem großen Gewinn wurde ein Raubüberfall, bei dem Nick seine Ersparnisse weggenommen wurden. Nahezu pleite reiste er also zurück nach Australien, um wieder zu arbeiten. Als er zurück nach Deutschland kam war er insgesamt 22 Monate unterwegs gewesen und merkte, zuhause habe sich zwar nicht viel geändert, aber er hat sich unglaublich verändert.

Hobbies: Bungee Jumping und Piranha-Fischen

Daher beschloss er nicht lange daheim zu bleiben. Nachdem er einiges organisiert hatte, ging es im September 2012 wieder nach Mexico. Von dort aus nahm er diesmal eine etwas andere Route über Zentral- und Südamerika, u.a. Kolumbien, Equador und Bolivien. Von da aus ging es wieder in die USA, zum Hitchhiker und Washington hatte er auch noch nicht gesehen. Auf die USA folgten Kanada und Neuseeland.

Auf seinen Reisen betrieb Nick viel Couchsurfing, d.h. organisiert über ein Internetportal, stellt jemand einem über Nacht sein Sofa zur Verfügung. In Zentralamerika war er viel in Hostels untergebracht, zum einen weil es sehr günstig ist und zum anderen weil man so sehr viele Einheimische kennenlernen kann. Dementsprechend abenteuerlich waren auch seine Freizeitaktivitäten, von Bunjee Jumping und Surfen bis zu Piranha-Fischen war alles dabei. Bei allem Spaß ist ein wenig Kalkulation aber schon wichtig um „budgetorientiert“ zu reisen, eine Mitte aus „Leben genießen“ und „wenn man kein Geld hat, muss es wieder irgendwo herkommen“ sollte also getroffen werden. Wenn Ihr mehr über Nick erfahren wollt, dann schaut doch erstmal auf seinem Blog rein und dann heißt’s abwarten, denn Würzburg erleben wäre nicht, naja, Würzburg erleben, wenn wir nicht schon etwas in Planung hätten…

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