40-Tonner kracht in Baustellenabsicherung auf A 3
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Würzburg erleben
23. Mai 2014

Symbolbild Würzburg
Schaden über 35.000 Euro
THEILHEIM. Am Donnerstagnachmittag ist ein Lasterfahrer auf der A 3 kurz vor der Anschlussstelle Rottendorf in Richtung Nürnberg in die Absicherung einer Arbeitsstelle gekracht. Zum Glück wurde dabei niemand verletzt. Der Schaden beträgt nach Schätzung der Autobahnpolizei etwa 35.000 Euro.
Situation zu spät erkannt
Wegen Arbeiten an der Schilderbrücke hatte die Autobahnmeisterei den rechten der drei Fahrstreifen gesperrt und zur Absicherung dort einen Lkw mit einem Warnleitanhänger platziert. Ein 49-jähriger Kraftfahrer aus Osteuropa erkannte offensichtlich die Situation sehr spät und versuchte im letzten Moment mit seinem Sattelzug an dem Hindernis vorbei zu kommen. Trotz einer Vollbremsung erfasste er aber noch bei dem Ausweichmanöver den Anhänger. Ein großes Teil davon riss ab, geriet unter die Räder des Aufliegers und der Rest wurde gegen das Zugfahrzeug gedrückt. Der Anhänger war anschließend schrottreif.
Mit Schrecken davongekommen
Sowohl der Verursacher als auch der 48-jährige Arbeiter der Autobahnmeisterei, der im Lkw gewartet hatte, kamen mit dem Schrecken davon. Zur Untersuchung wurde der 49-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Der Sattelzug und auch der Lkw der Autobahnmeisterei blieben fahrbereit.
Während der Bergungsarbeiten sperrte die Autobahnpolizei zwei Fahrstreifen in Richtung Nürnberg ab. Der Verkehr staute sich kurzfristig bis über die Anschlussstelle Randersacker hinaus auf.

