Würzburger Studenten schicken Sensor ins All

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Würzburg erleben

23. Mai 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Studentisches Experiment tritt Reise in den Weltraum an

Studenten der Uni Würzburg haben einen neuartigen Sensor für Satelliten entwickelt. Jetzt muss das Teil beweisen, dass es nicht nur im Labor, sondern auch unter realen Bedingungen funktioniert. Wenn jetzt nichts mehr dazwischen kommt, wird am Dienstag, den 27. Mai, im schwedischen Kiruna eine Rakete starten, die eine Entwicklung Würzburger Studenten an Board hat. HORACE: So heißt die studentische Entwicklung – eine Abkürzung für Horizon Acquisition Experiment.

Kurz gesagt hat das Team einen neuartigen Sensor gebaut und programmiert, der zukünftig Satelliten dazu in die Lage versetzen soll, sich aus eigener Kraft zu stabilisieren, wenn sie ins Trudeln geraten sind. Auf seiner kurzen Reise in den Orbit soll der Sensor zeigen, dass er unter realen Bedingungen wie gewünscht arbeitet.

Ein Raketenprogramm für Studenten

REXUS heißt die Rakete, mit der HORACE abheben wird. Sie wurde speziell gebaut, damit Studierende wissenschaftliche und technische Experimente auf Raketen unter Weltraumbedingungen durchführen können. Verantwortlich dafür sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Swedish National Space Board (SNSB) und die Europäische Weltraumorganisation (ESA).

Live-Stream verfolgen

Wer den Start live verfolgen möchte, kann dies in einem Live-Stream im Internet tun. Auf der Seite www.horace-rexus.de/launch stellen die Studenten die entsprechenden Bilder allen Interessierten zur Verfügung. Über die Geschehnisse rund um den Raketenstart informieren sie außerdem auf ihren Facebook-Seiten, nämlich hier und auf dieser Seite.

Ansprechpartner

Thomas Rapp, HORACE team leader, E-Mail-Adresse: thomas.rapp@horace-rexus.de
Prof. Dr.-Ing. Hakan Kayal, Telefonnummer: (0931) 31-86649, E-Mail-Adresse: hakan.kayal@uni-wuerzburg.de

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