Fünf leicht verletzte Personen durch starke Rauchentwicklung

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25. Mai 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Herdplatte und Wasserkocher

WÜRZBURG. Eine eingeschaltete Herdplatte und ein darauf stehender Wasserkocher haben am Sonntagmorgen zu einem Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei geführt. Drei Bewohnern war es allerdings bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte gelungen, das Feuer zu löschen. Einen Mann brachten Polizeibeamte aus der stark verrauchten Wohnung. Insgesamt fünf Personen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Zwei wurden stationär im Krankenhaus aufgenommen. Der Sachschaden hält sich in Grenzen.

Selbst Feuer gelöscht 

Gegen 07:00 Uhr war der Rauch entdeckt worden, der aus dem ersten Geschoss eines Anwesen in der Scharnhorststraße kam. Wie sich herausstellte, war ein Wasserkocher auf einer eingeschalteten Herdplatte in Brand geraten, was zu einer starken Rauchentwicklung geführt hatte. Drei der vier Bewohner der betroffenen Wohnung machten sich dann selbst daran, den Brand zu löschen, was schließlich auch gelang, so dass die eintreffende Feuerwehr keine Löscharbeiten mehr durchführen musste. Trotzdem gingen die Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz in die Wohnung, um zu überprüfen, ob sich nicht doch noch weitere Personen in der Wohnung aufhalten würden, was sich dann glücklicherweise nicht bestätigte.

Leichte Rauchgasvergiftungen

Während sich drei der Bewohner zuvor selbst in Sicherheit bringen konnten, wurde ein weiterer von zwei Polizeibeamten aus der Wohnung gebracht. Dabei zogen sich neben den Bewohnern, die zuvor gelöscht hatten, auch die Polizisten eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Insgesamt wurden aus dem gesamten Anwesen zwölf Personen evakuiert, die nach Abschluss der Maßnahmen in ihre Wohnungen wieder zurückkehren konnten.

Zwei der Verletzten im Krankenhaus 

Von den insgesamt fünf Verletzten wurden zwei zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht. Der dritte Bewohner und die beiden Polizeibeamten wurden an Ort und Stelle medizinisch betreut. Die beiden Beamten konnten danach ihren Dienst wieder fortsetzen. Für die Versorgung und den Transport der Verletzten hatte die Integrierte Leitstelle zwei Rettungswägen, einen Notarzt und einen Einsatzleiter entsandt.

Die weiteren Ermittlungen führt jetzt die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt. Nach den vorliegenden Erkenntnissen dürfte sich der Sachschaden auf den durch den Brand zerstörten Wasserkocher beschränken.

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