Schlaganfall-Aufklärung: Info-Bus macht in Würzburg Halt

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Würzburg erleben

5. Juni 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg


Initiative „Bayern gegen den Schlaganfall“ klärt auf

Der Schlaganfall ist eine heimtückische Krankheit, die jeden in jedem Alter treffen kann, völlig unerwartet. In Deutschland erleiden über 250.000 Patienten jährlich einen Schlaganfall, allein in Bayern sind es fast 40.000 Menschen. Im Juni 2014 startet zu diesem wichtigen Thema die Gesundheitsinitiative „Bayern gegen den Schlaganfall“.

Schirmherr ist der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer. Prävention, Erkennung und Behandlung des Schlaganfalls stehen im Mittelpunkt einer Reihe von Veranstaltungen. Darunter auch eine Bustour quer durch Bayern, die am Samstag, den 14. Juni, in Würzburg Station macht.

Schlaganfall-Risiko-Check schon gemacht?

Im Doppeldecker-Bus, der von 10 bis 16 Uhr am Marktplatz Halt macht, bieten die Neurologischen Kliniken des Würzburger Uniklinikums und des Krankenhauses der Stiftung Juliusspital Würzburg ein vielfältiges Programm zum Schlaganfall an: Informationsstände, Expertengespräche und Beratung stehen im Mittelpunkt. Die Experten im Bus zeigen, auf welche Zeichen man achten sollte und was im Notfall zu tun ist.

Außerdem können Interessierte einen Schlaganfall-Risiko-Check machen und ihr Wissen über den Schlaganfall in einem Quiz mit Preisverlosung unter Beweis stellen. Daneben kann man sich über die Hentschel-Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“ informieren, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Schlaganfallforschung an der Würzburger Universität und am Uniklinikum zu unterstützen.

Bessere Versorgung auch auf dem Land

Die Neurologische Universitäts-Klinik und das Juliusspital sind Teil des TRANSIT-Stroke Netzwerks, dem Transregionalen Netzwerk für Schlaganfallintervention mit Telemedizin, über das ebenfalls am 14. Juni berichtet werden wird. Das Netzwerk will sicherstellen, dass auch Schlaganfallpatienten in den ländlichen Regionen Nordwestbayerns bestmöglich versorgt werden. Dazu arbeiten zehn Kliniken der Region in Zukunft unter High-Tech-Einsatz eng zusammen.

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