Erneut Enkeltrickbetrüger aufgetreten – Polizei rät weiterhin zu Wachsamkeit

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Würzburg erleben

13. Juni 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Viermal gescheitert

LKR. ASCHAFFENBURG UND WÜRZBURG. Erneut haben Betrüger bei älteren Personen angerufen und vorgetäuscht, ein in Not befindlicher Enkel oder naher Verwandter zu sein. Die Unbekannten wollten die Angerufenen zur Übergabe von Geld veranlassen. Die Täter scheiterten allerdings viermal.

Frech 130.000 Euro gefordert

Bereits am Mittwochmittag hatten die Unbekannten bei zwei 74 und 81 Jahre alten Bürgern in Alzenau versucht, zu Geld zu kommen. Die Geldforderungen bewegten sich hier im Bereich von 15.000 bis zu frechen 130.000 Euro. Die Angerufenen fielen aber ebenso wenig auf die Masche herein wie einen Tag später ein 79-Jähriger und eine zwei Jahre jüngere Dame aus Würzburg. Bei diesen Angerufenen blitzten die Betrüger erfolglos ab. Hier war in einem Fall einen Notlage und ein Bedarf von 25.000 Euro vorgegeben worden.

„Hallo, weißt du, wer dran ist?“

Zwischen Donnerstagvormittag und Donnerstagnachmittag haben Telefonbetrüger erneut versucht, unter Vorspiegelung eines Verwandtschaftsverhältnisses telefonisch Geld von älteren Menschen zu fordern. In allen vier gemeldeten Fällen gingen die Täter leer aus.

Gegen 11:00 Uhr hatten die Unbekannten einen 89-Jährigen in Lengfeld angerufen. Bereits bei der offenen Fragestellung „Hallo, weißt du, wer dran ist?“ durchschaute der Rentner die Masche und legte sofort auf. Noch am Vormittag riefen die Betrüger ältere Menschen im Alter von 79 und 77 Jahren in den Stadtteilen Heidingsfeld und Frauenland an. In einem Fall wurde eine finanzielle Notsituation nach einem Immobilienkauf vorgegaukelt. Aber auch hier reagierten die Angerufenen goldrichtig und legten einfach auf. Der letzte gemeldete Fall spielte sich am Nachmittag in Zell am Main ab. Und auch hier wurde der Anrufer schnell abserviert, denn die 73-Jährige gab zu verstehen, dass sie dem Betrüger keinen Glauben schenkt.

Die Unterfränkische Polizei gibt nochmals den Ratschlag, nicht auf telefonische Geldforderungen einzugehen. Mittlerweile gehen die Enkeltrickbetrüger zwar in immer mehr Fällen leer aus, aber auch die Versuche zeigen, dass die Masche immer noch genutzt wird und auch noch kein Ende abzusehen ist.

Was kann man dagegen tun: Hier einige Tipps 

 

 

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