13.06.: 10 Unfälle auf den Autobahnen um Würzburg

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Würzburg erleben

14. Juni 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Kilometerlange Stauungen aufgrund Ferienverkehr

REGION WÜRZBURG. Alle Hände voll zu tun hatten am Freitag die Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried. Im Laufe des Tages mussten sie auf den Autobahnen rund um Würzburg insgesamt zehn Unfälle aufnehmen. Glücklicherweise waren die Beteiligten bis auf einen Fall stets mit dem Schrecken und Blechschäden davongekommen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von über 60.000 Euro. Da ferienbedingt reger Verkehr auf den bayerischen Fernstraßen herrschte, kam es in Verbindung mit den Unfällen auch immer wieder zu kilometerlangen Stauungen.

Zum ersten Einsatz wurden die Beamten kurz nach 11 Uhr auf die A 7 kurz nach dem Biebelrieder Kreuz in Richtung Norden gerufen. Hier war ein 22-jähriger Erfurter mit seinem VW Caddy zum Überholen ausgeschert, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten und mit dem Mercedes eines 25 Jahre alte Mannes aus Detmold kollidiert. Schadensbilanz an beiden Pkw: rund 3.000 Euro. Danach kam es bis nach Mitternacht noch zu acht weiteren Unfällen, meist Auffahrunfälle aus Unachtsamkeit, die alle vergleichsweise glimpflich und ohne Verletzte abliefen.

Zwei Verletzte nach Auffahrunfall

Weniger Glück hatte dagegen um 16.05 Uhr eine 38 Jahre alte Würzburgerin, die auf der A 3 in Richtung Süden unterwegs war und die Autobahn gerade an der Anschlussstelle Heidingsfeld verlassen wollte. Da sich der Verkehr auf der Verzögerungsspur staute, musste sie ihren Audi abbremsen. Ein ihr nachfolgender 26-Jähriger erkannte dies jedoch zu spät. Mit seinem BMW krachte der aus dem Kreis Main-Spessart stammende Mann trotz einer Vollbremsung noch ins Heck des Pkws.

Hierdurch wurden beide Fahrzeuge stark beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Insgesamt entstand so allein bei diesem Unfall ein Sachschaden von ca. 30.000 Euro. Zudem zog sich die Frau in Folge des heftigen Aufpralls Verletzungen im Schulter- und Halsbereich zu. Auch der Unfallverursacher erlitt durch den ausgelösten Airbag Verbrennungen an seinen beiden Unterarmen.

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