„A Home“ – ein Musikvideo von Leonie Fiona
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Würzburg erleben
17. Juni 2014

Symbolbild Würzburg
Ein Schulprojekt in Eigenregie
Manchmal bekommen wir Fan-Beiträge zugeschickt, von denen wir erstaunt sind, wie toll unsere Fans eigentlich sind. So geschehen beim Musikvideo von Leonie Fiona. Wir fanden ihr Video so toll, dass wir erst eimal getestet haben, ob sie ein bereits bestehendes Lied gecovert hat – hat sie natürlich nicht.
Das nachdenkliche Lied hat Leonie (Fiona ist lediglich ein „Künstlername“) selbst komponiert, gesungen und mit dem Klavier begleitet. Das Musikvideo, welches ein Schulprojekt war, hat sie auch in Eigenregie produziert und geschnitten. Im Video zu sehen ist sie selbst nur ganz kurz, ansonsten spielen einige Freunde, ihre Schwester und ihre Großeltern mit. Von soviel Engagement sind wir natürlich begeistert und haben bei der 16-jährigen Schülerin mal genauer nachgefragt.
Musik: Vom Hobby zum Beruf?
Musik war für Leonie bisher immer nur ein Hobby, das sie eigentlich nur für sich selbst gemacht hat. Mit dem Schulprojekt kam ihre Leidenschaft das erste Mal an die „Öffentlichkeit“. Selbst ihre Eltern waren erstaunt von dem Video, fanden es aber total cool. Ob sie einmal professionell Musik machen möchte, weiß sie noch nicht genau, aber sie könnte sich schon vorstellen, etwas in die Richtung zu machen. Ein konkretes Vorbild dafür hat sie nicht, aber eine Mischung aus Ellie Golding und Lorde wäre wohl nicht schlecht. Viele Ideen und Lust, etwas neues zu machen, hat sie auf jeden Fall. Wenn sie mit dem Abi fertig ist, würde Leonie gerne studieren, vielleicht eben etwas mit Musik oder auch Film, wahrscheinlich außerhalb von Würzburg.
Auf die Frage, was „Home“ für sie bedeutet, zögert Leonie erst. Haus und Besitz stünden dabei auf jeden Fall aber nicht an erster Stelle, sondern besondere Menschen, Träume und Leidenschaften. Würzburg hat für sie eine tolle Größe, es ist zwar eine Großstadt, aber man trifft trotzdem immer wieder Bekannte und die Festung und der Main sind etwas ganz Besonderes.
Fussball und Airport statt Kino und Mofa
In ihrer Freizeit trifft sich Leonie gerne mit ihren Freunden oder spielt Fussball. Abends geht sie mit ihren Freunden gerne mal auf ein Weinfest und vor allem ins Airport, da man dort schon ab 16 hindarf. Noch lieber geht sie auf das Boot, aber das ist eher selten ab 16 Jahren. Kino und Mofas seien heute nicht mehr so verbreitet unter Jugendlichen.
Freut sich Leonie auf’s Erwachsenwerden? Sie denkt, dass sie momentan in einem tollen Alter ist, aber mit der Schule will sie endlich fertig werden. Jetzt freut sie sich aber erst einmal auf ihr Sozialpraktikum im Sommer, welches sie in einem Jugendzentrum in Rumänien absolvieren wird. Wir wünschen Leonie alles Gute für ihre Zukunft und hoffen bald wieder etwas von ihr zu hören.
Leonies Musikvideo
httpvh://youtu.be/g1kiz9e9bEQ

