Hungerstreikend: Asylbewerber unter ärztlicher Aufsicht

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Würzburg erleben

26. Juni 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Hungerstreik: 2 Flüchtlinge erhielten Infusionen

Am Oberen Markt demonstrieren seit mehreren Wochen iranische Asylbewerber in einem Zelt für ihre Anerkennung. Fünf der Flüchtlinge sind seit der Nacht zum Dienstag im Hunger- und Durststreik. Sie hungern für ihre Asyl-Anerkennung. Letzte Nacht wurde der Streik dann unterbrochen, als zwei der Flüchtlinge mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Sie wurden mit Infusionen versorgt, nach der Flüssigkeitszufuhr kehrten sie allerdings in das Zelt zurück, um den Streik fortzusetzen.

Stadt erläßt Bescheid

Auf Grund dieses Hungerstreiks hat die Stadt Würzburg am Dienstag einen Ergänzungsbescheid erlassen. Danach ist der Gesundheitszustand der Hungerstreikenden mindestens zwei Mal täglich durch einen Arzt zu untersuchen. Der Veranstaltungsleiter muss einen Arzt benennen, der ,etwaige Veränderungen im Gesundheitszustand sofort der Polizei nennen muss. Die Verantwortung liege beim Versammlungsleiter und den Teilnehmern.

///Update: Polizei wiederholt Forderung nach Arzt///

Nachdem die Asylbewerber trotz mehrmaliger Aufforderung durch die Stadt Würzburg bislang keinen Arzt benannt haben, der regelmäßig ihren Gesundheitszustand kontrolliert, hat die Polizei als Vollzugsbehörde den Asylbewerbern einen Auflagenbescheid überreicht. In diesem wird ein Arzt gefordert, der die Kontrolle des Gesundheitszustandes der Hungerstreikenden übernimmt. Für die Umsetzung dieses Bescheides ist die Polizei zuständig.

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