Taxifahrerin rastet nach Beleidigungen aus
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Würzburg erleben
27. Juni 2014

Symbolbild Würzburg
Hefitg beleidigt
WÜRZBURG/DITTELBRUNN, Lkr.SCHWEINFURT. Eine während der Fahrt von ihren betrunkenen Fahrgästen heftig verbal angegangene 40-jährige Taxifahrerin aus Würzburg hat am Freitag kurz nach Mitternacht beinahe sprichwörtlich über das Ziel hinausgeschossen und ihre vier männlichen Fahrgäste mit einem geladenen Schreckschussrevolver bedroht. Im Rahmen der nachfolgenden Sachbearbeitung wurde ihr die Waffe abgenommen und sie musste sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Weitere Ermittlungen und dementsprechende Anzeigen werden folgen.
Schreckschussrevolver aus der Handtasche
Die „Geschädigten“ werden dann noch im nüchternen Zustand zu dem Vorfall einvernommen. Gegen 0.30 Uhr war die Frau mit ihren vier Fahrgästen in der Hauptstraße unterwegs. Ihre Fahrgäste, alles Schweinfurter im Alter von 20 – 22 Jahren, wollten in die Stadt gebracht werden. Während der Fahrt stießen die vier Jungen Männer, die zum Teil recht heftig dem Alkohol zugesprochen hatten, angeblich ziemlich derbe Beleidigungen gegenüber der Fahrerin aus. Irgendwann wurde es ihr dann zu bunt, sie hielt an und verwies die Männer aus dem Taxi. Dabei soll sie dann auch heftig „zurückbeleidigt“ haben. Dem aber noch nicht genug, nun beugte sie sich ins Fahrzeug zurück, holte aus ihrer Handtasche einen Schreckschussrevolver und bedrohte die Fahrgäste mit den Worten „Ich knall euch ab“. Anschließend stieg sie wieder ihr Taxi ein und fuhr davon.
Waffe und Munition sichergestellt
Nachdem die „Geschädigten“ den Sachverhalt per Telefon bei der Polizei mitgeteilt hatten, wurde die Beschuldigte kurz darauf mit ihrem Mercedes gestellt und ihr die geladene Waffe samt dazugehöriger Munition abgenommen. Eine Erlaubnis zum Führen der Waffe konnte sie nämlich nicht vorzeigen. Sie war absolut nüchtern und wurde nach den erforderlichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

