Das vermissen die Würzburger in der Stadt
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Würzburg erleben
7. Juli 2014

Symbolbild Würzburg
Latinopartys, Bungee-Jumping, Dunkin‘ Donuts
Ein Freibad in der Innenstadt, Bungee-Jumping, mehr Latinopartys, dafür weniger Zigarettenautomaten. Unter anderem damit könnte man die Würzburger, die prinzipiell sehr zufrieden sind mit dem, was die Stadt bietet, noch glücklicher machen.
Was ganz oben auf der Wunschliste steht
Schon seit April gibt’s zumindest den lang ersehnten Zara endlich auch bei uns. Die Würzburger, mit denen wir bei unserer Straßenumfrage gesprochen haben, vermissen trotzdem noch das ein oder andere Geschäft: Ganz oben auf der Wunschliste steht bei vielen Starbucks und Dunkin’ Donuts. Ein Mädel wünscht sich „noch mehr Schuhläden“, ein anderes „Multikultiläden mit indischen und türkischen Klamotten“. Zwei Mädels würden sich über Bershka und Primark in Würzburg sehr freuen.
Galerie für Schlechtwetter-Tage
Auch die Männer scheinen noch nicht ganz zufrieden mit dem Ladenangebot der Stadt zu sein. „Mir fehlen ein paar exklusivere Geschäfte, zum Beispiel ‚Peek & Cloppenburg'“, erzählt uns einer von ihnen, der gleich noch nach Nürnberg fährt, „weil man da halt doch besser einkaufen kann“. Eine Stadtgalerie wie die in Schweinfurt für Schlechtwetter-Tage fände er ebenfalls sehr cool.
Schwimmbadangebot lässt zu wünschen übrig
In Nürnberg kann man laut einem anderen Umfrageteilnehmer nicht nur besser einkaufen als in Würzburg. Nürnberg hat im Gegensatz zu unserer Stadt auch ein „gescheites Fun-Schwimmbad mit mehreren Rutschen“. Das fehlt hier bisher noch. Würzburg bietet zwar „normale“ Freibäder und den Main, ein Mädel wünscht sich dennoch zusätzlich einen Badesee, der mit dem Fahrrad schnell erreichbar ist.
Feste Wakeboardanlage in Mainbucht
Eine andere Würzburgerin fände eine „Wakeboardanlage in ’ner Bucht am Main oder so“ ganz cool. „Ich hab das schon mal ausprobiert, das hat richtig Spaß gemacht. Wenn’s das hier in Würzburg geben würde, würd‘ ich das auf jeden Fall noch mal machen“, erzählt sie uns.
Im Winter nix geboten
Während wir in unserer schönen City im Sommer einiges geboten bekommen, sähe es im Winter laut einer der Umfrageteilnehmerinnen hier eher mau aus. „Außer Eislaufen kann man leider nicht so viel machen, finde ich“, erzählt das Mädchen, das Ski- und Snowboardfahren mag. Ein anderer englischsprachiger Teilnehmer wünscht sich ebenfalls „more diversion and more action“.
Nicht so einfach zu beantworten
Etwa die Hälfte der Befragten hat nach etwas Überlegen zumindest eine Sache gefunden, die in Sachen „Freizeitangebot und Geschäfte“ in der Stadt fehlt. Trotzdem hat es jedes Mal erstaunlich lange gedauert, bis überhaupt eine Antwort kam und nicht selten bekamen wir zu hören: „Ich hab hier eigentlich alles“ oder „Ich fahr‘ nur selten raus aus Würzburg“ (auf unsere Nachfrage, was sie denn tun, wenn sie mal außerhalb Würzburgs sind). Wenn das kein Kompliment an unsere Stadt ist!

