Erneut verstärkte Fahrrad-Kontrollen der Polizei in Würzburg
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Würzburg erleben
11. Juli 2014

Symbolbild Würzburg
Zahlreiche Beschwerden
WÜRZBURG. Radfahren ist gesund und umweltfreundlich. Allerdings gelten auch für Biker die Verkehrsregeln der StVO. Immer wieder erreichen Beschwerden von Bürgern die Stadtverwaltung und die Polizei. Zu schnelles Fahren im Bereich der Würzburger Fußgängerzone sowie verkehrswidriges Befahren von Einbahnstraßen oder Gehwegen werden dabei häufig mitgeteilt, aber auch das Fahren ohne ausreichende Beleuchtung sind Gründe für Anrufe.
Unfallursache häufig der Radler selbst
Abwegig sind diese Beschwerden nicht. Im vergangenen Jahr wurden 5.607 Verkehrsunfälle der Polizei bekannt; an rund 200 Unfällen waren Radfahrer beteiligt. In mehr als die Hälfte aller Fälle, nämlich 107 Mal, setzten die Biker die Unfallursache selbst.
Auch der Aspekt der betrunkenen Radler darf nicht außer Acht gelassen werden. Von 199 Verkehrsteilnehmern, die im Jahr 2013 als absolut fahrtuntüchtig galten, waren 97 als Radfahrer unterwegs.
Wie bereits im Mai dieses Jahres setzen Polizei und die Verkehrsüberwachung der Stadt Würzburg auf gemeinsame Kontrollen von Radfahrern. Diese werden im Rahmen des vom Bayerischen Staatsministerium des Innern initiierten Verkehrssicherheitsprogramms 2020 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ in der nächsten Woche (14. bis 20.07.) schwerpunktmäßig im Würzburger Stadtgebiet durchgeführt. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Befahrung von Gehwegen, der Beachtung der Einbahnregelung und vorgeschriebenen Fahrtrichtung sowie der Geschwindigkeit im Bereich Fußgängerzone.
Gemeinsame Kontrolltage wird es auch in Zukunft geben; wir wollen, dass alle Verkehrsteilnehmer sicher ankommen.


