Nach Veröffentlichung in den Medien der Überwachungsbilder: Brandstifter stellt sich
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Würzburg erleben
11. Juli 2014

Symbolbild Würzburg
Nach Veröffentlichung von Überwachungsbildern gestellt
TRIEFENSTEIN/LENGFURT, LKR. MAIN-SPESSART. Bereits im Juni war ein Gabelstapler im Wert von etwa 5.000 Euro bei einer Baustelle vorsätzlich in Brand gesetzt und dabei total beschädigt worden. Die Kripo Würzburg hatte dann Fotos eines Tatverdächtigen von einer Überwachungskamera veröffentlicht. Darauf hatte der Mann sich selbst erkannt und der Polizei telefonisch mitgeteilt, dass er nichts mit der Tat zu tun habe. Am Mittwoch wurde er dennoch festgenommen und am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft gegen den 24-Jährigen anordnete.
Gabelstapler ausgebrannt
Der Gabelstapler war in der Nacht zum 22.06.2014 in der Siemensstraße ausgebrannt. Nach den ersten Erkenntnissen der Kripo Würzburg war hier von einer vorsätzlichen Brandstiftung auszugehen. Die Auswertung der Bilder einer Überwachungskamera ließen einen jungen Mann mit einer markanten Bekleidung in den Focus der Ermittlungen geraten, nach dem Anfang Juli mit einer Öffentlichkeitsfahndung in den Medien gesucht wurde.
Sich im Internet auf Bild entdeckt
Der Tatverdächtige aus dem Landkreis Main-Spessart erkannte sich auf den Fotos im Onlineportal einer lokalen Zeitungsgruppe selbst und rief die Kripo Würzburg an. Er behauptete jedoch, dass er mit der Tat nichts zu tun habe. Dennoch blieben die Brandfahnder hartnäckig und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg erließ der Ermittlungsrichter einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Mannes. Bei der Durchsuchung am Mittwoch konnten die Beamten der Polizei Marktheidenfeld und der Kripo Würzburg den neuen Aufenthaltsort des Mannes in Erfahrung bringen und ihn dann dort festnehmen. Die anschließenden Vernehmungen erhärteten den Tatverdacht gegen den 24-Jährigen und er zeigte sich schließlich geständig.
Am Donnerstagmorgen wurde der Beschuldigte dem Ermittlungsrichter in Würzburg vorgeführt, der die Untersuchungshaft gegen ihn anordnete. Der Mann sitzt jetzt in einer Justizvollzugsanstalt.

