Nicht aufgepasst: Zwei Auffahrunfälle mit sieben Verletzten

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Würzburg erleben

12. Juli 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Unaufmerksam

UNTERPLEICHFELD, LKR. WÜRZBURG UND KLEINLANGHEIM, LKR. KITZINGEN. Nur kurz unaufmerksam waren am Freitagnachmittag zwei Verkehrsteilnehmer und schon hatte es zweimal folgenreich gekracht. Beide waren jeweils auf der Autobahn ihren Vorderleuten aufgefahren Die Folge: sieben Leichtverletzte und rund 28.000 Euro Sachschaden.

Ins Heck gekracht 

Zum ersten Unfall war es um 12.50 Uhr gekommen. Eine 39-Jährige war mit ihrem VW Golf etwa fünf Kilometer nach der Anschlussstelle Gramschatz auf der linken Fahrspur der A 7 in Richtung Süden unterwegs, als sie zu spät wahrnahm, dass sich der Verkehr vor ihr staute. So krachte sie mit ihrem Pkw erst einem weiteren VW Golf ins Heck und schob diesen noch auf einen VW Passat.

Etwa 18.000 Euro Schaden

Dabei zogen sich sowohl die aus dem Landkreis Kitzingen stammende Auffahrerin als auch die drei Fahrzeuginsassen des anderen VW Golfs leichte Verletzungen in Form von HWS und Platzwunden zu. Der Rettungsdienst brachte sie zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser nach Würzburg. Lediglich der Passat-Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Der Schaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf ca. 18.000 Euro.

Mit Kleinbus  in Geländewagen

Gegen 16.45 Uhr war dann der Fahrer eines mit zwölf Personen besetzten tschechischen Kleinbusses auf der A 3 unterwegs. Rund zwei Kilometer nach der Rastanlage Haidt in Richtung Nürnberg fuhr er auf dem linken Fahrstreifen dem Geländewagen eines Belgiers auf, nachdem dieser ebenfalls verkehrsbedingt abbremsen musste.  Auch hier war die Wucht des Aufpralls so groß, dass der Geländewagen noch auf den vor ihm befindlichen Renault Traffic eines Mannes aus dem sächsischen Kreis Freiberg geschoben wurde.

Teils schwere Verletzungen

Während der 59 Jahre alte Busfahrer und seine Passagiere sowie der Renault-Fahrer mit dem Schrecken davon kamen, zogen sich drei der fünf SUV-Insassen teils schwere Verletzungen im Wirbelsäulenbereich zu. Infolge der Rettungsmaßnahmen war die Autobahn deshalb auch für ca. 30 Minuten in Richtung Nürnberg komplett gesperrt. Nach einer Erstversorgung vor Ort kamen alle Verletzten ins Krankenhaus nach Kitzingen. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt knapp 10.000 Euro.

Weitere Auffahrunfälle 

Neben diesen zwei Unfällen war es im Laufe des Freitags im Ferienreiseverkehr rund ums Biebelrieder Kreuz noch zu sieben weiteren, ebenfalls meist Auffahrunfällen gekommen, bei denen glücklicherweise nur Blechschäden zu verzeichnen waren. Der hierbei entstandene Schaden beläuft sich auf insgesamt rund 23.000 Euro.

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