Nach Autoverkauf im Internet erpresst und bedroht

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18. Juli 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Polizei rät zur Vorsicht

LANDKREIS KITZINGEN. Mit einer neuartigen Masche hat ein Unbekannter von einem privaten Autoverkäufer Geld erpresst. Nach einer Versteigerung des Fahrzeugs im Internet meldete sich der Täter telefonisch als vermeintlicher Käufer und erpresste den Geschädigten zur einer Geldüberweisung. Es stellte sich dann heraus, dass der Anrufer mit dem Autokauf nichts zu tun hatte. Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt.

Verkäufer bedroht

Ende Juni hat ein Mann aus dem Landkreis Kitzingen ein Fahrzeug in einem Versteigerungsportal im Internet zum Verkauf angeboten. Der Höchstbietende holte nach gewonnener Auktion das Fahrzeug zu einem Preis von etwa 4.500 Euro ab. Kurz nach der Übergabe meldete sich beim Verkäufer telefonisch eine männliche Person, die angegeben hatte, dass der Pkw einen defekt an der Zylinderkopfdichtung aufwies. Der Anrufer bedrohte den Mann sogar und forderte eine Überweisung, da er den Kaufpreis für das angeblich schrottreife Auto nicht einsah.

Geld überwiesen

Der Verkäufer war anscheinend von den Bedrohungen so stark beeindruckt, dass er einen Teilbetrag Euro per Bargeldüberweisung ins Ausland transferierte. Später kontaktierte der Verkäufer dann doch den Mann, an den er das Auto übergeben hatte. Dieser gab an, dass er mit dem Fahrzeug völlig zufrieden sei.

Die Ermittlungen der Kripo Würzburg haben nun ergeben, dass der Unbekannte die Kontakttelefonnummer aus den Angaben in der der Auktion nutzte und so den Verkäufer erpresste.

Polizei warnt

Das Polizeipräsidium Unterfranken rät in solchen Fällen unbedingt die genauen Kontaktdaten von Autokäufern festzuhalten. Sollten Sie einen derartigen Anruf erhalten, in dem Geld zurückgefordert wird, handeln Sie wohlüberlegt und lassen Sie sich nicht überrumpeln. Kontaktieren sie zur Klärung den Käufer über die von Ihnen festgestellten Kontaktdaten. Sollten sie bedroht werden, so wenden sie sich an die Polizei.

 

 

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