Bilanz der aktuellen Radverkehrskontrollen

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Würzburg erleben

22. Juli 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Für mehr Sicherheit in der Innenstadt 

WÜRZBURG. Nach den Schwerpunktkontrollen des Fahrradverkehrs in der vergangenen Woche, die im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms 2020 –  „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ von der Würzburger Polizei mit Unterstützung der Verkehrsüberwachung der Stadt Würzburg durchgeführt wurden, zieht die Polizei nun Bilanz.

Bei 12 Kontrollaktionen wurden im Stadtgebiet mehr als 220 Radfahrer kontrolliert. Davon gab es bei insgesamt 140 Radfahrern Beanstandungen. Grund war häufig das Fahren auf Gehwegen oder das Fahren entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Dafür war in der Regel ein Verwarnungsgeld von 10 bzw. 20 Euro fällig.

Sechs Radfahrer stark alkoholisiert

Dass die Kontrollen mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer bedeuten, zeigt sich daran, dass insgesamt sechs Radfahrer stark alkoholisiert aus dem Verkehr gezogen werden mussten. Durchgeführte Atemalkoholtests ergaben bei ihnen Werte von über 1,6 Promille, weswegen bei allen eine Blutentnahme durchgeführt wurde.

Entzug der Fahrerlaubnis

Die Folgen von Trunkenheitsfahrten, auch auf dem Fahrrad, sind für die Betroffenen gravierend: Neben einer Anzeige an die Staatsanwaltschaft gibt es drei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei. Außerdem wird in der Regel noch eine Geldstrafe verhängt und die Radfahrer müssen an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) teilnehmen, die derzeit etwa 390 Euro kostet. Für manche droht sogar der Entzug der Fahrerlaubnis.

Auch positive Entwicklungen zu sehen 

Nichts desto trotz sind wir als Polizei gehalten, auch nach dem Ende der Kontrollwoche dafür zu sorgen, dass sich alle Verkehrsteilnehmer, besonders auch die Schwächsten wie z. B. Fußgänger, sicher im Stadtgebiet bewegen können. Wir appelieren daher an die Radfahrer, sich rücksichtsvoll und fair zu verhalten und lieber mit dem Taxi nach Hause zu fahren oder zu Fuß zu gehen, wenn man vielleicht bei einem der vielen Feste zu tief ins Glas geschaut hat. Insgesamt stellten die Polizeibeamten aber auch sehr positive Entwicklungen fest. Die Bereitschaft, als Radfahrer zur eigenen Sicherheit einen Helm zu tragen, hat in der letzten Zeit doch augenscheinlich zugenommen. Die Würzburger Polizei begrüßt diese Entwicklung und empfiehlt, unbedingt den Helm zu tragen, weil er bei Stürzen und Unfällen erfahrungsgemäß vor schweren Kopfverletzungen schützt.

Infostand am Oberen Markt

 

Für Fragen und Informationen steht die Würzburger Polizei wieder bei ihrem Info-Stand am Donnerstag, den 24. Juli am Oberen Markt von 10-16 Uhr zur Verfügung.

 

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