Legespiel für die Museumspädagogik im Kulturspeicher

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Würzburg erleben

24. Juli 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Projekt der Berufsschule Kitzingen 

In einem besonderen Projekt der Berufsschule Kitzingen in Kooperation mit der Museumspädagogik des Museum im Kulturspeicher haben sich 11 Schüler aus dem Berufsintegrationsjahr Gedanken darüber gemacht, wie man das im Museum ausgestellte Bild der Künstlerin Verena Loewensberg praxisbezogen vermitteln kann.

Die Idee hierzu entstand bei einem Besuch der SchülerInnen mit ihrem Lehrer Wolfgang Domes im Museum, bei dem sie unter der Leitung der Museumspädagoginnen Anja Klinger und Christiane Rolfs die Sammlung Peter C. Ruppert, Konkrete Kunst in Europa nach 1945, kennenlernten.

Einzige Frau der Gruppe 

Verena Loewensberg gehörte als einzige Frau zur Gruppe der „Zürcher Konkreten“, einer Pioniergruppe der „Konkreten Kunst“, die ihren künstlerischen Ansatz u.a. auf der Grundlage geometrischer Formen und mathematischer Formeln entwickelte.

Die SchülerInnen des Berufsintegrationsjahres entwickelten die Idee ein Legespiel zu dem Kunstwerk von Verena Loewensberg zu gestalten, damit sich künftige Besucher während eines museumspädagogischen Angebots dem Kunstwerk selbstständig und in spielerischer Weise nähern können.

Sägen, Leimen, Lackieren

Bei der Entscheidung des Materials und der Berechnung des Materialbedarfs engagierten sich die SchülerInnen des BIJ in hohem Maße. Bei der Bearbeitung des Materials wendeten die SchülerInnen Grundtechniken wie beispielsweise Sägen, Hobeln, Leimen, Streichen und Lackieren an und lernten dabei die Eigenschaften unterschiedlicher Materialien einzuschätzen.

Das Ergebnis ihrer Arbeit übergaben sie in Anwesenheit des Leiters des Beruflichen Schulzentrums Kitzingen-Ochsenfurt, Herrn Oberstudiendirektor Frank Delißen sowie der Lehrkräfte Wolfgang Domes, Peter Nun und Anton Ilg an die Museumspädagogin des Museum im Kulturspeicher Christiane Rolfs.

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