Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte
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Würzburg erleben
28. Juli 2014

Symbolbild Würzburg
Beherrschung verloren
ZELLINGEN. Am Freitagabend rastete ein Amtsbekannter aus Zellingen wieder einmal völlig aus. Der alkoholisierte Arbeitslose landete deswegen zur Ausnüchterung in einer Haftzelle. Der mehrfach vorbestrafte Mann hatte dann auch noch Glück, dass der Staatsanwalt am nächsten Morgen auf die sofortige Vorführung zu einem Haftrichter vorläufig verzichtete.
Am Hals gepackt und gewürgt
Der Ärger begann, als der 29-Jährige, gegen 21:50 Uhr, in einer Zellinger Kneipe auftauchte. Weil er dort in jüngster Vergangenheit unangenehm aufgefallen, bat ihn die Wirtin, das Lokal zu verlassen. Seinen Frust darüber ließ der dann sofort an einem Fahrrad aus, das vor dem Lokal abgestellt war. Als dessen Besitzer den Randalierer zur Rede stellte, wurde der kurzer Hand am Hals gepackt und gewürgt.
Sofort auf Beamte losgegangen
Kurze Zeit später eskalierte die Situation dann völlig. Die Polizei wurde zu der Wohnadresse des Arbeitslosen gerufen, weil er auch hier noch immer nicht beruhigt hatte. Ohne lang zu fackeln ging der Mann sofort auf die beiden Streifenbesatzungen los. Der Arbeitslose rastete dabei völlig aus. Mehrfach versuchte er einen Beamten mit einem Kopfstoß zu verletzen. Bei der anschließenden Festnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand. Dabei wurden drei Beamte leicht verletzt.
Der Täter ist bei der Polizei und den Gerichten kein Unbekannter mehr. Wegen zahlreicher Gewalttaten ist der Mann einschlägig vorbestraft und verbüßte zuletzt bis März 2014 eine längere Haftstrafe. Anscheinend hat die Haftstrafe bei dem 29-Jährigen nicht zu einem Sinneswandel geführt. Der Arbeitslose wird sich nun erneut wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bei Gericht verantworten müssen.

