Die Katholiken und der Krieg

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Würzburg erleben

29. Juli 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Standpunkt der Kirche

Anfang August vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg. Beim Blick darauf stehen meist die Konflikte zwischen den beteiligten Ländern im Mittelpunkt. Doch wie wurde der Krieg – angesichts des damit verbundenen Leids – von den Kirchen gedeutet und legitimiert?

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs im August 1914 waren Teile der Bevölkerung voller nationalem Enthusiasmus und regelrecht begeistert von der Vorstellung, in den Krieg zu ziehen. Wie standen die Kirchen dazu, wie die Katholiken?

Arrangieren mit dem Krieg 

„Die Katholiken arrangierten sich 1914 sehr geschmeidig mit dem Krieg“, sagt Professor Dominik Burkard, Kirchenhistoriker von der Universität Würzburg. Das war alles andere als selbstverständlich, denn das Verhältnis der Katholiken zur Nation hatte in den Jahrzehnten davor viele Belastungen auszuhalten.

Burkard hat das in einem Vortrag auf der Tagung „1914-2014: Wie kam es zum Ausbruch des ersten Weltkrieges?“ thematisiert. Die Tagung fand vom 7. bis 9. Februar im christlichen Bildungswerk „Die Hegge“ in Willebadessen statt. Einen Auszug aus seinem Vortrag „Die Katholiken und der Krieg. Legitimationen, Argumente, Rechtfertigungen für den Krieg“ finden Sie hier.

Über den Autor 

Der Autor: Professor Dominik Burkard ist Inhaber des Lehrstuhls für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören das Verhältnis von Kirche und Staat sowie der Katholizismus im 19. und 20. Jahrhundert.

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