Geschäftsjahr 2013: WVV erwirtschaftet wieder positives Ergebnis

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Würzburg erleben

29. Juli 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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6,1 Millionen Jahresüberschuss

Die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) hat im Geschäftsjahr 2013 einen Jahresüberschuss von 6,1 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Unternehmen erzielte damit im vergangenen Jahr ein deutlich besseres Ergebnis als im Geschäftsjahr 2012, in dem ein Verlust von etwa 0,7 Millionen Euro ausgewiesen wurde. 5,3 Millionen Euro werden in die Gewinnrücklage eingestellt, um für die Anforderungen der Zukunft gerüstet zu sein.

Trotz zahlreicher Herausforderungen gelang es dem WVV-Konzern, seine Umsatzerlöse um rund 12,5 Prozent von 514,2 auf 578,5 Millionen Euro zu steigern. Die Bilanzsumme der WVV beträgt zum Bilanzstichtag 405,3 Millionen Euro. Dies entspricht einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um 10,2 Millionen Euro. Konzessionszahlungen an die Stadt Würzburg und Gemeinden in Höhe von rund 12,4 Millionen Euro trugen zur Stärkung der lokalen und regionalen Wirtschaftskraft bei.

STW sorgt für positives Ergebnis

Einen wichtigen Beitrag für das positive Ergebnis leistete die Entwicklung bei der Stadtwerke Würzburg AG (STW). Wegen der kalten Witterung stieg der Absatz von Fernwärme auf 321 Millionen kWh im Jahr 2013 und die Durchleitungsmenge von Erdgas für Endkunden von 1.372 GWh (2012) auf 1.455 GWh. Dies führt zu einem Jahresergebnis in Höhe von 16,3 Millionen Euro, das über dem Durchschnitt der letzten Jahre liegt und sogar 1 Million Euro über dem Ergebnis des Jahres 2010.

ÖPNV braucht weniger Verlustausgleich

Bei der Würzburger Straßenbahn GmbH (WSB) fielen die Verluste geringer aus als im Vorjahr. Mit rund 16,5 Millionen Euro lag der Verlust 2013 etwa 1,3 Millionen Euro unter dem des Vorjahres. So profitierte die WSB durch Tarifanpassungen, gesunkene Personalkosten und die Auflösung von Rückstellungen.

24,3 Millionen Euro investiert

Wurden in den vergangenen fünf Jahren hohe Investitionen in die Modernisierung des Würzburger Heizkraftwerks getätigt, haben sich die Investitionen 2013 auf dem Niveau der Abschreibungen eingependelt. 24,3 Millionen Euro hat die WVV im zurückliegenden Geschäftsjahr investiert. Die vielfältigen Maßnahmen rund um die Infrastruktur Würzburgs tragen dazu bei, auch in den kommenden Jahren eine sichere Versorgung zu gewährleisten.

Brunnenneubau, Trinkwasserversorgung, Heizkraftwerk

Die STW tätigte Investitionen in Höhe von etwa 11 Millionen Euro. Die Mittel wurden schwerpunktmäßig in den Bereichen Fernwärme-, der Strom-, Erdgas- und Trinkwasserversorgung verwendet. In der WVV betreffen die Investitionen in Höhe von 2,2 Millionen Euro im Wesentlichen die Zugänge von Hard- und Software. Die Investitionen der WSB belaufen sich auf etwa 2,0 Millionen Euro. Sie kamen vor allem dem Austausch von Fahrleitungsmasten, den Planungskosten für den Ausbau der Umsteigeanlage Hauptbahnhof, der besonderen Bahnkörpererweiterung zum Uni-Klinikum im Stadtteil Grombühl sowie der Verlängerung der Straßenbahnlinie zu den Stadtteilen Frauenland/ Hubland zugute.

Bei der Trinkwasser Versorgung Würzburg GmbH (TWV) wurden rund 1,2 Millionen Euro unter anderem für Grunderwerb, den Neubau des Brunnens 3 in Zellingen, das Pumpwerk Hubland, den Hochbehälter Katzenberg 1 sowie für eine Versuchsanlage zur Teilentsalzung aufgewendet. Auf die Heizkraftwerk Würzburg GmbH (HKW) entfallen 0,9 Millionen Euro, die vor allem in die Automatisierung des Anfahrvorgangs der Dampfturbine TS III sowie in die Leittechnik flossen. Die IMG investierte für den Grunderwerb Hubland 4,2 Millionen Euro.

Essentieller Beitrag zur Stadtentwicklung

Als Infrastrukturdienstleister und maßgeblicher Gestalter der Region trägt der WVV-Konzern essentiell zur Stadtentwicklung bei und übernimmt Verantwortung für ein zukunftsfähiges Würzburg. Mit der Verwendung des Jahresüberschusses als Gewinnrücklage stärkt die WVV ihre Wettbewerbsposition sowie ihre Handlungsmöglichkeiten als regionales und kommunales Versorgungsunternehmen.

„Wir freuen uns sehr über das gute Bilanzergebnis“, sagt Thomas Schäfer, Geschäftsführer der WVV. „Gleichzeitig müssen wir Vorsorge dafür treffen, auch in Zukunft unserem Versorgungsauftrag bestmöglich nachzukommen. Mit Blick auf den sich verschärfenden Verdrängungswettbewerb auf dem Energiemarkt, auf anstehende Projekte wie die Sanierung der Hafenkaimauer im Alten Hafen oder die weitere Dampfnetzumstellung, ist die Einstellung des Bilanzergebnisses in die Gewinnrücklage eine sinnvolle und notwendige Maßnahme.“

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