Aus für Residenzgaststätten: allen Mitarbeitern gekündigt
Anzeige
Würzburg erleben
30. Juli 2014

Symbolbild Würzburg
Betrieb wird eingestellt
Nun ist es traurige Gewißheit: zum 31.07. werden die Residenzgaststätten neben dem Weltkulturerbe in Würzburg schließen. Allen derzeitigen Mitarbeitern wurde gekündigt. Laut Insolvenzverwalter belaufen sich die Außenstände auf rund 1,4 Millionen Euro. Lieferanten gegenüber bestehen Verbindlichkeiten von 300.000 Euro. Die gebuchten Veranstaltungen im August werden zwar stattfinden können, allerdings wurden diese abgegeben.
Mitarbeiterversammlung mit Insolvenzverwalter
In der Mitarbeiterversammlung am Montag wurde das Aus und die Kündigung vom Insolvenzverwalter Stefan Hermann von der BFP bekannt gegeben. Der Betrieb wird damit ab morgen eingestellt. Von der Kündigung betroffen sind ca. 25 sozialversicherungspflichtig Angestellte und 5-10 Aushilfen. Vor drei Monaten hatte die Betreibergesellschaft der Residenzgaststätte, die Residenz Gastro & More GmbH & Co. KG, Insolvenz angemeldet. Die Angestellten bezogen bislang Insolvenzgeld des Arbeitsamtes.
Erst 2011 neu eröffnet
Die Residenzgaststätten waren in Januar 2011 nach langem Umbau mit großen Erwartungen eröffnet worden. Chris&Leo waren seinerzeit vor Ort und waren vom gastronomischen Konzept und den imposanten, frisch renovierten Räumen angetan: hier zu Fotos und dem Artikel. Nach Auskunft der beiden Wirte, waren es aber die hohen Investitionskosten und die Anlaufschwierigkeiten, die letztlich Grund für die Insolvenz gewesen seien.

