Ergebnisse beim Zukunftsforum Mainfranken

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Würzburg erleben

30. Juli 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Erfolgreich arbeiten, entspannt leben!

„Globale Vernetzung einerseits, Regionalbewusstsein und Identifikation mit der Heimat andererseits — das ist das Erfolgsrezept zukunftsfähiger Regionen.“ Mit diesen Worten begrüßte der kommissarische Vorsitzende der Region Mainfranken GmbH, Landrat Thomas Habermann, rund 150 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem öffentlichen Bereich zum Zukunftsforum Mainfranken.

Im Rahmen der Abendveranstaltung kooperierten erstmals die Region Mainfranken GmbH, die Mediengruppe Main-Post und die IHK Würzburg-Schweinfurt, um über Perspektiven, Chancen und Herausforderungen der Region Mainfranken zu informieren und zu diskutieren.

Positive Bilanz für Mainfranken

Äsa Petersson, Geschäftsführerin der Region Mainfranken GmbH präsentierte die aktuellen Ergebnisse der regionalen Sonderauswertung des Prognos Zukunftsatlas, der Mainfranken eine positive Entwicklung attestiert. Der Erfolg basiere dabei auf den zentralen Stärken, wie einem hohen Beschäftigungsanteil in den deutschen Zukunftsfeldern, der sehr guten Erreichbarkeit der Region, einer hohen Arbeitsplatzdichte mit starken Arbeitsmarktzentren und geringer Arbeitslosenquote sowie einer überdurchschnittlichen Patentintensität.

Was der Region allerdings Sorge bereite, sei der demografische Wandel und der zunehmende Fachkräftemangel. „Die Aufgaben der Standortförderung sind von uns klar definiert und das Ergebnis der Prognos-Studie bestätigt, dass diese Strategie richtig ist: Eine klare Fokussierung auf die Kernkompetenzen, die Bestandspflege der vorhandenen Unternehmen, Fachkräftesicherung, die Anbahnung von Hochschul- und Forschungskooperationen sowie die Optimierung der Infrastruktur“, so Petersson.

Vergleich mit Nachbarregion

Einen Blick über den Tellerrand bot Rainer Hundsdörfer, Vorsitzender der Geschäftsführung der ebm-pabst GmbH, Mulfingen, indem er Details zu den Standortbedingungen der Nachbarregion Heilbronn-Franken vorstellte.

Identität und Solidarität der großteils inhabergeführten weltweit erfolgreichen Unternehmen seien wesentliche Erfolgsgaranten für die Attraktivität, Innovationskraft und hohe Wertschöpfungsleistung der Region Heilbronn-Franken. Andererseits weise die Region bei der Ausstattung zukunftsfähiger Infra-struktur erheblichen Nachholbedarf auf.

Spannender Meinungsaustausch

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion wurden die Perspektiven für die Region Mainfranken weiter vertieft. Landrat Thomas Habermann, Präsident Dieter Pfister (IHK Würz-burg-Schweinfurt), Präsident Prof. Dr. Robert Grebner (Hochschule Würzburg-Schweinfurt), Dieter Hundsdörfer und Moderator Michael Reinhard (Chefredakteur der Mediengruppe Main-Post) lieferten sich einen spannenden Meinungsaustausch.

In einem waren sich alle einig: Mit Eigeninitiative und Mut, der Bündelung aller Kräfte und einer gemeinsamen Positionierung nach außen, könne man die Stärken der Region Mainfranken weiter ausbauen und die Herausforderungen der Standortentwicklung gemeinsam meistern.

Hintergründe zur Region Mainfranken GmbH

Unter dem Vorsitz von Landrat Thomas Habermann strebt die Regionalentwicklungsgesellschaft die Stärkung Mainfrankens als eigenständiger, attraktiver Wirtschaftsstandort und Lebensraum an. Gesellschafter der Region Mainfranken GmbH sind neben den beiden kreisfreien Städten Würzburg und Schweinfurt die Landkreise Bad Kissingen, Haßberge, Kitzingen, Main-Spessart, Rhön-Grabfeld, Schweinfurt und Würzburg sowie die IHK-Würzburg-Schweinfurt und die Handwerkskam-mer für Unterfranken.

In einem ganzheitlichen Ansatz verfolgt die Region Mainfranken GmbH ihre Ziele durch aktives, gemeinsames Handeln der hiesigen Schlüsselakteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Diese werden über den Rat der Region sowie über insgesamt fünf Fachforen zu den Themen Demografischer Wandel/Fachkräftesicherung, Kooperation Wissenschaft & Wirtschaft, Kultur, Erneuerbare Energien/Elektromobilität und Gesundheit umfassend in die Entwicklungsar-beit für den Wirtschaftsstandort Mainfranken eingebunden.

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