Romwallfahrt der deutschen Ministrantinnen und Ministranten: 2000 Würzburger sind dabei
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Würzburg erleben
4. August 2014

Symbolbild Würzburg
Startschuss zur Romwallfahrt
Leuchtende Augen und strahlende Gesichter überall, spürbare Vorfreude der jungen Pilger. Während die Jugendband „ZeitZeichen“ aus Aschaffenburg schon das Mottolied für die diesjährige Romwallfahrt im Dom zu Würzburg erklingen lässt, strömen immer mehr junge Menschen in den Kirchenraum. Aus allen Teilen der Diözese haben sie sich bereits am Morgen auf den Weg nach Würzburg gemacht um gemeinsam mit Bischof Friedhelm einen Gottesdienst anlässlich ihres Aufbruchs nach Rom zu feiern.
Gutes zu tun ist erlaubt
Das diesjährige Motto der Wallfahrt lautet: „frei! Darum ist es erlaubt, Gutes zu tun“ und spielt dabei auf die Heilung eines Aussätzigen am Sabbat durch Jesus an. Das Thema greift Bischof Friedhelm Hofmann dabei natürlich auch während seiner Predigt auf, betont aber besonders die Gemeinschaft indem er sich herzlich an die jungen Pilger richtet: „Schaut rechts und links von euch, mit diesen jungen Menschen werdet ihr in der nächsten Woche Gemeinschaft erlebbar machen.“
Die Reise
Die ersten neuen Freundschaften waren da bereits längst auf der Fahrt nach Würzburg geknüpft und langsam steigt die Anspannung, nicht nur bei den jungen Pilgern. Dirk Rudolph, Sebastian Volk und Annika Herzog von der kirchlichen Jugendarbeit (kja) begleiten die Wallfahrt mit 2000 Teilnehmern aus der Diözese Würzburg. Bereits Jahre im Voraus wurden Hotels und Busse gebucht um die Pilger sicher nach Rom und dort auch gut unterbringen zu können. Die Begleitung in den gut 30 Bussen übernehmen dabei knapp 100 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter, die durch mehrere Schulungen auf ihre Aufgaben vorbereitet wurden.
Glückliche Pilger
All diese Mühen machen sich aber auf einen Schlag bezahlt, wenn glückliche Pilger aus den Bussen winkend an Bischof Friedhelm und Jugendpfarrer Stefan Michelberger vorbei den Weg nach Rom auf der Autobahn Richtung Süden in Angriff nehmen. Auch die beiden Geistlichen strahlen über das ganze Gesicht: „Da geht einem doch das Herz auf, wenn man diese strahlenden Gesichter sieht.“ Sebastian Volk fügt hinzu: „Jetzt geht es endlich richtig los!“
Die Ministrantinnen und Ministranten haben es sich in den Bussen gemütlich gemacht. „So lange im Bus fahren ist halt echt langweilig“, glaubt Tatjana. Ihre Freundin Stefanie war vor vier Jahren aber schon einmal dabei und entgegnet nur: „Keine Sorge, die Fahrt wird lustig“ und gemeinsam steigen sie lachen in den Bus.

