2014: Kein rückläufiger Geburtentrend in der Missio

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Würzburg erleben

5. August 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Das 1.000. Baby in der Missio

Fast eine Woche früher als im vergangenen Jahr: Hier ist das 1.000. Baby, das in der Missionsärztlichen Klinik in diesem Jahr das Licht der Welt erblickte. Mutter und Kind waren glücklich und wohlauf – Hebammen und Ärzte zufrieden mit dem Verlauf der Geburt. Es war am Montag, den 4.8.2014 um 9:26 Uhr als das freudige Ereignis stattfand. Chefarzt Dr. Hanns-Jörg Grimminger gratulierte Mutter Nadine Szafranski und Vater Jan Szafranski persönlich zur Geburt ihrer Tochter Julia und wünschte alles Gute für die Zukunft.

Einen rückläufigen Geburtentrend scheint es an der Missio nicht zu geben. Im Gegenteil: Dieses Jahr war die tausendste Geburt fast eine Woche früher als letztes Jahr. Das scheint zu bestätigen, dass die Geburtenzahlen im Missio weiterhin zunehmen.

Geburtentrends

Das statistische Bundesamt erhebt alle vier Jahre Zahlen zu „Geburtentrends und Familiensituation in Deutschland“. 2012 wurde einer Stichprobe von etwa 690.000 Personen befragt und die Ergebnisse hochgerechnet, im November 2013 wurde die Studie veröffentlicht. Unter anderem besagen die Ergebnisse der Studie, dass immer weniger Frauen Kinder bekommen. Waren 2008 noch 20 % der 40- bis 44-jährigen kinderlos, waren es 2012 22 %. Die werdenden Mütter werden zudem immer älter, im Durchschnitt bekommt eine Frau in Deutschland ihr erstes Kind mit 29 Jahren.

Im Jahr 2012 gab es laut der Destatis in Deutschland knapp 8,1 Millionen Familien (Ehepaare, Lebensgemeinschaften sowie alleinerziehende Mütter und Väter) mit mindestens einem minderjährigen Kind. Bei der großen Mehrheit dieser Familien (85 %) lebten ein oder zwei Kinder. In 1,2 Millionen beziehungsweise 15 % der Familien wohnten drei oder mehr Kinder im Haushalt. Somit war lediglich rund jede siebte Familie „kinderreich“.

Namenstrends

In Deutschland werden keine offiziellen Statistiken über beliebte Vornamen für Neugeborene geführt, im Internet finden sich jedoch leicht Hitlisten, die die beliebtesten Namen eines Jahres zusammenfassen. Die Trends rund um Babynamen bleiben generell meist für einige Zeit bestehen, so gehören Mia und Ben schon seit Jahren zu den Lieblingsnamen der Deutschen. Generell scheinen die Trends eher zu kürzeren Namen zu gehen, die auch international verständlich sind. Die Seite www.beliebte-vornamen.de zählt, außer den beiden oben genannten, noch Mädchennamen, wie Hanna, Emma, Sofia oder Emilia, und Jungsnamen, wie Luis, Finn, Jonas oder Luca, zu den beliebtesten.

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