Papst Franziskus empfängt MinistrantInnen aus Würzburg
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Würzburg erleben
6. August 2014

Symbolbild Würzburg
Vorfreude auf das Treffen mit dem Papst
Bereits am zweiten Tag der Romwallfahrt, die für die 2.000 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Bistum Würzburg mit einem Aussendungsgottesdienst am Sonntag im Würzburger Dom startete, treffen die Minis aus Franken auf das Oberhaupt der katholischen Kirche. Die Vorfreude war schon am Abend zuvor in den Hotels spürbar. Obwohl viele junge Minis noch von den Reisestrapazen gezeichnet waren, hellten sich ihre Minen ganz schnell auf, wenn man sie auf die Audienz ansprach. „Ich will dem Papst die Hand schütteln“, „Ich will ein Selfie mit dem Papst“, „Vielleicht spricht er ja auch etwas deutsch“ um nur einige Eindrücke zu nennen.
2.000 Würzburger fallen mit ihren roten Mützen auf
Voller Elan zieht es die jungen Pilger am frühen Nachmittag bereits auf den Petersplatz. Obwohl die Audienz erst um 18 Uhr beginnt, haben sich einige Minis aus dem Würzburger Bistum schon früh zum Petersplatz aufgemacht um ganz weit vorne dabei zu sein. Unter den knapp 50.000 deutschen Ministrantinnen und Ministranten stechen die knapp 2000 Teilnehmer aus dem Bistum Würzburg durch ihre rot leuchtenden Mützen gut hervor. Viele von Ihnen haben Frankenfahnen mitgebracht die sie dann endlich ab 15 Uhr auf dem Petersplatz schwenken dürfen.
Fotos schießen, Lieder singen und neue Bekanntschaften machen
Die Wartezeit auf Papst Franziskus verkürzen sie sich indem sie Pilgertücher, deren Farbe das Bistum aus dem die Minis kommen widerspiegelt, untereinander tauschen, neue Kontakte knüpfen oder auch einfach nur Lieder singen. Da es für viele Minis der erste Besuch in der ewigen Stadt ist werden auch viele Bilder vom Petersdom und –platz. Natürlich darf auch ein Vorprogramm mit dem offiziellen Wallfahrtslied und einer wässrigen Abkühlung durch die Feuerwehr nicht fehlen.
Herzlicher Empfang
Doch das Warten hat sich gelohnt. Mit einem herzlichen Lächeln auf den Lippen fährt Papst Franziskus im offenen „Papamobil“ durch die knapp 50.000 Ministrantinnen und Ministranten aus Deutschland. Und die jungen Pilger bereitem dem Pontifex einen warmen, herzlichen und vor allem sehr lauten Empfang. Es werden Bilder geschossen und Hände zum Papst gestreckt, der oft geduldig stehen bleibt und sich viel Zeit für das Bad in der Menge nimmt.
Überraschung für deutsche Ministranten
Danach beginnt die Audienz mit einer großen Überraschung, der Papst richtet sich in deutscher Sprache an die Minis. Nicht nur in ein zwei Sätzen, sondern der gesamte Beginn der Audienz hält Franziskus in Deutsch ab. Erst als zwei Ministrantinnen und zwei Ministranten dem Papst persönliche Fragen stellen, antwortet er auf Italienisch, dafür aber sehr direkt und persönlich. Dabei geht er auch auf die Sorgen der Minis von heute ein und ermutigt sie auch weiterhin ihren Dienst am Altar zu verrichten.
Papst erhält Würzburger Pilgertuch
Und ganz am Ende der Audienz, haben Michael und Matthias aus Wiesentheid ihren ganz großen Auftritt. Schon während der Audienz durften die zwei ganz nah an den Papst heran und das Weihrauchfass schwingen. Daher konnten sie auch kurz mit Franziskus persönlich sprechen und Matthias fasst sich dabei ein Herz und fragt Papst Franziskus ob er sein weißes Pilgertuch mit Papstemblem gegen ein Pilgertuch der Diözese Würzburg tauscht. Diesen Wunsch wollte der Pontifex ihm nicht ausschlagen und sorgte so für strahlende Gesichter, auch noch am Tag nach der Audienz.

