i-Campus und weitere Projekte für Mainfranken
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Würzburg erleben
7. August 2014

Symbolbild Würzburg
IHK begrüßt Ergebnisse der Kabinettsitzung
Laut Staatsregierung profitiert auch die Region Mainfranken im Rahmen der Nordbayern-Initiative von einer Reihe von Projekten von Wirtschaft und Wissenschaft. „Auch wenn nicht alle Wünsche von Wirtschaft und Wissenschaft erfüllt werden, begrüßt die IHK Würzburg-Schweinfurt das Ergebnis der Kabinettsentscheidung.“, sagt IHK-Präsident Dieter Pfister.
Das bayerische Kabinett hat sich am Dienstag in Nürnberg unter anderem mit einer Heimatstrategie zur Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Bayern befasst. Im Mittelpunkt der Beratungen stand dabei die Ausgestaltung einer Nordbayern-Initiative, über deren Ergebnisse Ministerpräsident Horst Seehofer gemeinsam mit Heimatminister Markus Söder informierte. Von der Nordbayern-Initiative erhofft sich die IHK, dass die Region Mainfranken künftig eine noch stärkere politische und finanzielle Unterstützung durch die bayerische Staatsregierung erhält.
Aufbau eines i-campus
„Unsere gesamte Region spricht hier mit einer Stimme: Die dauerhafte Förderung zum Aufbau eines i-campus an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HaW) Würzburg-Schweinfurt und die Errichtung einer digitalen Zukunftsfabrik 2020 am SKZ Würzburg sind richtungsweisende Meilensteine der wirtschaftlichen und regionalen Entwicklung Mainfrankens.“, so IHK-Präsident Dieter Pfister. Es bleibe aber abzuwarten, in welcher Ausprägung die dauerhafte Förderung ausgestaltet wird.
Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
Seit mehreren Jahren thematisieren die Vertreter der mainfränkischen IHK in Gesprächen mit politischen Mandatsträgern permanent die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft für das Wohl Mainfrankens. Am Beispiel der digitalen Fabrik zeigt sich, wie das funktionieren kann: Das SKZ baut seine Kompetenzen in Richtung digitale Produktion von Kunststoffen aus, die HaW ist Technologietransferpartner und Ausbildungsstelle für hochqualifizierte Fachkräfte, die Wirtschaft nutzt die Einrichtung als Testlabor für eigene Weiterentwicklungen und in der Summe trägt die Einrichtung dazu bei, dass der Freistaat führend in der Produktions- und Werkstofftechnik bleibt. „Die Partner der Region wollen einen weit über Mainfranken sichtbaren Leuchtturm einrichten und so die regionale Kompetenz zum Nutzen der regionalen und bayerischen Industrie optimal einbringen.“, so Pfister.
Helmholtz-Institut in Würzburg
Auch Aufbau und Förderung eines Helmholtz-Institutes in Würzburg und die Stärkung von Forschung an der Universität Würzburg in der Immunologie, für topologische Isolatoren und das Forschungszentrum Magnetresonanz begrüßt die Wirtschaftskammer. An den Ministerpräsidenten appelliert IHK-Präsident Dieter Pfister allerdings, Mainfranken auch mit dem Projekt „Adaptive Industrielle Produktion“ des Zentrums für Telematik und des Zentrums für Adaptive Robotik der Universität Würzburg zu berücksichtigen, das auch vom Center Smart Materials (CeSMa) am Fraunhofer ISC unterstützt wird und das ebenfalls im Zukunftsfeld Digitalisierung und Effizienz der industriellen Produktion angesiedelt ist. Das CeSMa hat die Aufgabe, die außergewöhnlichen Einsatzpotenziale von elektrisch steuerbaren Materialien für die Industrie nutzbar zu machen. „Hiervon würde vor allem der Maschinen- und Anlagenbau profitieren, der in Mainfranken besonders stark ist.“, so Pfister.

