Nach Tod eines Fahrradfahrers: Obduktion durchgeführt

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9. August 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Tot im Wassergraben

KLEINLANGHEIM, LKR. KITZINGEN. Am Donnerstag ist die Leiche eines Fahrradfahrers obduziert worden, der zwei Tage zuvor tot in einem Wasser führenden Straßengraben aufgefunden wurde. Nach einem ersten vorläufigen Sektionsergebnis spricht vieles dafür, dass der Mann erstickt ist.

Hinweise nach Medienaufruf

Wie bereits berichtet, war am Dienstagmittag eine Frau auf den Toten im Straßengraben etwa 300 Meter außerhalb von Kleinlangheim aufmerksam geworden. Nach Veröffentlichungen in den Medien haben sich nun Zeugen gemeldet, von denen einem das Fahrrad an der genannten Stelle bereits am Samstagvormittag aufgefallen war. Inzwischen steht auch fest, dass der 53-Jährige das Weinfest in der Gemeinde Wiesenbronn bereits am Freitagabend besucht hatte. Demnach dürfte sich der Unfall schon in der Nacht zum Samstag ereignet haben, nachdem sich der 53-Jährige mit seinem Fahrrad auf den etwa drei Kilometer langen Heimweg nach Kleinlangheim gemacht hatte. Der Spurenlage nach zu urteilen, war er beim Abbiegen in die Straße „Im Bühl“ gestürzt und danach in dem mit Wasser gefüllten Straßengraben hart aufgeschlagen.

An Wasser und Schlamm erstickt

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde am Donnerstag eine Obduktion durchgeführt. Dabei hat sich die erste Einschätzung bestätigt, wonach es keinerlei Hinweise für irgendeine Art von Fremdenwirkung am Tod des Mannes gibt. Vielmehr spricht alles für ein Unfallgeschehen. Nach dem ersten vorläufigen Sektionsergebnis ist davon auszugehen, dass der Mann nach dem Sturz in den Straßengraben an Wasser und Schlamm erstickt ist.

 

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