22 Verkehrsunfälle auf den Autobahnen rund um Würzburg

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18. August 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Polizei schätzt Sachschaden auf rund 100.000 Euro – Zum Glück niemand verletzt

WÜRZBURG / KITZINGEN / MAINSPESSART. In der Zeit von Donnerstag bis Sonntag haben die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried auf den Autobahnen A 3, A 7 und A 81 insgesamt 22 Unfälle aufgenommen. Verletzt war zum Glück niemand geworden. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf rund 100.000 Euro.

Bei der Hälfte der Karambolagen, die sich an dem, durch den Katholischen Feiertag „Maria Himmelfahrt“, verlängerten Wochenende ereigneten, handelte es sich um Auffahrunfälle im starken Reiseverkehr. Einige Fahrer begingen Fehler beim Fahrstreifenwechsel oder waren unachtsam beim Rangieren. Zwei Fahrzeuge wurden durch hochgeschleuderte Gegenstände beschädigt. Bei den meisten Unfällen entstand verhältnismäßig geringer Sachschaden.

Warnleitanhänger zu spät erkannt

Am Donnerstagnachmittag, gegen 14:25 Uhr, erkannte ein 61-jähriger Autofahrer auf der A 3 bei Heidingsfeld einen Warnleitanhänger, der Reinigungsarbeiten innerhalb einer Baustelle in Richtung Nürnberg absicherte, zu spät und fuhr auf. Sein Pkw und der Anhänger waren danach nicht mehr fahrbereit.

Teure Auffahrunfälle

Am Donnerstagabend, kurz nach 20:00 Uhr, fuhr ein 51-jähriger Mann aus Hessen auf der A 7 in Richtung Kassel, der tiefstehenden Sonne entgegen. Kurz nach dem Biebelrieder Kreuz erkannte er deshalb nach seinen Angaben nicht rechtzeitig, dass die Fahrzeuge vor ihm verkehrsbedingt abgebremst hatten und prallte auf den Opel einer 19-jährigen Autofahrerin. Sowohl der Mercedes des 51-Jährigen als auch der Opel mussten mit Totalschaden abgeschleppt werden. Schaden: 20.000 Euro.

Am Freitagabend hatte sich auf der A 3 bei Helmstadt in Richtung Frankfurt aufgrund hohen Verkehrsaufkommens die Fahrzeuge aufgestaut. Gegen 18:00 Uhr war eine 38-jährige Autofahrerin auf einen BMW aufgefahren und hatte das Fahrzeug noch auf einen Renault geschoben. Ein nachfolgender 37-jähriger Mann reagierte zu spät und stieß mit seinem Chevrolet auf den Mini der Frau. Schaden: 18.000 Euro.

Am Samstag gegen 18:00 Uhr hat plötzlich einsetzender Starkregen einen 29-jährigen VW-Fahrer in die Bredouille gebracht. Drei Kilometer nach der Anschlussstelle Marktbreit in Richtung Ulm geriet er ins Schleudern, prallte in die Betonschutzwand, kam anschließend nach rechts ab und landete fünf Meter neben der Fahrbahn im Gebüsch. Die Freiwillige Feuerwehr Marktbreit war vorsorglich verständigt worden. Der unverletzte Mann hatte jedoch bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte ohne fremde Hilfe seinen total beschädigten Passat verlassen können. Schaden: 15.000 Euro.

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