Wind bläst Anhänger auf A 3 um
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Würzburg erleben
19. August 2014

Symbolbild Würzburg
Gespann auf Standstreifen zum Stehen gebracht
UETTINGEN/WÜRZBURG. Glück um Unglück hatte ein Sprinterfahrer am Montagvormittag, dessen Anhänger auf der A 3 von einer Windböe umgedrückt worden war. Er konnte sein Gespann nach einer Schrecksekunde auf dem Seitenstreifen zum Stehen bringen.
Gegen 10:20 Uhr war ein 55-jähriger Mann aus Hessen mit einem Kleintransporter mit Anhänger in Richtung Nürnberg unterwegs. Auf dem Anhänger hatte er hochkant eine leichte, 3×5-Meter große Leuchtreklame gut verzurrt. Etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Helmstadt verfing sich der Wind in der großen Angriffsfläche der Aluminiumplatte und blies den Anhänger nach links um. Kurzfristig verlor der Fahrer die Kontrolle über das Gespann und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Doch dann gelang es ihm, sein Fahrzeug zu stabilisieren und mit dem umgekippten Anhänger, der sich zum Glück nicht vom Zugfahrzeug gelöst hatte, am rechten Fahrbahnrand anzuhalten. Der nur leicht beschädigte Anhänger konnte wieder aufgerichtet werden. Schaden: etwa 500 Euro.
Eine Streife der Autobahnpolizei begleitete das Gespann zur Anschlussstelle, wo es der Fahrer außerhalb der BAB zunächst abstellte und sich dann um den sicheren Abtransport von Ladung und Anhänger kümmerte.

