Mehrere Hundert Liter Kraftstoff an der Autobahn abgezapft
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Würzburg erleben
20. August 2014

Symbolbild Würzburg
Dieseldiebe treiben sich auf Autobahnen herum
Rottendorf, Lkr. Würzburg; Geiselwind, Lkr. Kitzingen. In den beiden Nächten zum Dienstag und zum Mittwoch waren Dieseldiebe auf der A 7 und der A 3 unterwegs und haben aus geparkten Sattelzügen mehrere Hundert Liter Kraftstoff abgezapft.
Am Montagabend war ein 47-jähriger Kraftfahrer auf der A 7 in Richtung Ulm unterwegs. Gegen 22:30 Uhr stellte er seinen Sattelzug etwa sechs Kilometer nach der Anschlussstelle Estenfeld gleich nach der Rothofbrücke auf dem Parkplatz „Hasenäcker“ ab und verbrachte dort bis 05:00 Uhr seine Ruhezeit. Als er weiterfahren wollte, bemerkte er, dass 200 Liter Kraftstoff und der Verschluss des Tanks auf der rechten Fahrzeugseite fehlten.
250 Liter Diesel am Parkplatz „Steigerwaldhöhe“ abgezapft
Der Fahrer eines in der Oberpfalz zugelassenen Sattelzuges hatte in der Nacht zum Mittwoch zwischen 22:00 Uhr und 04:00 Uhr auf der A 3 auf dem Parkplatz „Steigerwaldhöhe“, der sich drei Kilometer nach der Anschlussstelle Geiselwind in Richtung Frankfurt befindet, geruht. Am frühen Mittwochmorgen meldete er den Verlust von 250 Litern Diesel. Allerdings wurde dabei aufgrund von Verständigungsschwierigkeiten zunächst nicht von einem Diebstahl, sondern davon ausgegangen, dass wegen einer Panne Kraftstoff ausgelaufen war. Die Freiwillige Feuerwehr Geiselwind kam deshalb zum Einsatz, fand aber nur einen kleinen Dieselfleck im Bereich des Fahrzeugtanks vor.
Zeugen gesucht
Wie auch die Nacht zuvor, hatten sich bisher unbekannte Täter an dem Sattelzug zu schaffen gemacht und während der Fahrer schlief den Kraftstoff abgezapft. Die Fahrer konnten keine Hinweise auf die Täter geben.
Nun bitten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried auch um die Mithilfe aus der Bevölkerung. Zeugen, denen in diesem Zusammenhang verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind oder denen billiger Sprit angeboten wurde, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09302/910-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

