Ein Würzburger beim Frankentatort

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Würzburg erleben

21. August 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Leiche oder Passant? – Eine Statistenrolle für Jürgen

Der gebürtige Würzburger Frank-Markus Barwasser kann aus terminlichen Gründen leider nicht beim Frankentatort dabei sein, ein Würzburger ist aber trotzdem sicher dabei. Jürgen Hempel hat sich als Statist für den neuen Tatort beworben, wurde zum Casting eingeladen und genommen! Wir haben bei ihm nachgefragt, ob er schon weiß, wen er spielen darf und wie so ein Casting überhaupt abläuft.

Tatort-Fan seit der Kindheit

Jürgen schaut selbst gerne Tatort und ist schon seit seiner Kindheit, als er noch mit seinem Opa gekuckt hat, Fan der Serie. „Sehr gerne schaue ich natürlich den Tatort Münster, aber auch die anderen finde ich unterhaltsam.“ Vom Tatort mit Til Schweiger ist er jedoch nicht so begeistert. „Durch eine Anzeige wurde ich dann darauf aufmerksam, dass noch kleinere Rollen vergeben werden und habe mich dann einfach beworben“, berichtet Jürgen über den Auslöser zur Bewerbung.

Aus 3.000 Bewerbern herausgestochen

Etwa 3.000 Statisten-Bewerbungen gingen beim BR ein, 300 völlig verschiedene Menschen wurden laut Jürgen zum Casting geladen. „Das ganze fand in den Studios des Bayerischen Rundfunks in Nürnberg statt. Geladen war ich dort auf 15:oo Uhr, aber letztendlich gecastet wurde ich dann so gegen 19:oo Uhr. Man sagte uns aber schon im Vorfeld, wir sollen doch etwas Zeit und Geduld mitbringen. Dann ging eigentlich alles sehr schnell, ein paar Fotos, einige Fragen, ich sollte ein bisschen aus meinem Leben und von meinem Job erzählen und schon war alles vorbei.“ Worüber genau geredet wurde? „Wir redeten viel über meine Tattoos. Auch darüber, dass ich Barkeeper bin und schon seit 28 Jahren meine eigenen Bars habe. Und natürlich, was man in einer Bar so alles erlebt.“ Wenn Ihr Euch mal Jürgens mobilen Cocktailbar-Service ansehen wollt, dann schaut mal auf seiner Facebook-Seite vorbei.

Die Frage, ob man auch als Statist schauspielerische Fähigkeiten mitbringen muss, verneint der Barbesitzer. Man solle einfach so sein, wie man ist und dann kommt man am Besten rüber.

Eine „schöne Rolle“?

Eine Woche hat es dann gedauert bis der Tatort-Fan dann die Nachricht erhalten hat: „Sie sind dabei beim Franken-Tatort!“ Welche Rolle er spielen wird, weiß er jetzt noch nicht. „Jedoch sagte man mir, dass ich aufgrund meines Aussehens (keine Haare, einige Tattoos) durchaus ein Kandidat für eine „schöne“ Rolle bin. Was das wiederum heißt, keine Ahnung?“, überlegt er.

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