Vollbremsung auf der A3 verursachte mehrere Unfälle
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Würzburg erleben
21. August 2014

Symbolbild Würzburg
2 Verletzte – 50.000 Schaden
Rüdenhausen, Lkr. Kitzingen. Am Mittwochnachmittag hat die Vollbremsung eines Autofahrers auf der A 3 kurz vor der Anschlussstelle Wiesentheid in Richtung Frankfurt zu mehreren Unfällen geführt. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf über 50.000 Euro. Der zunächst flüchtige Verursacher konnte gestellt werden.
Vollbremsung auf der linken Fahrspur
Gegen 14:00 Uhr bremste der 57-jährige Fahrer eines VW-Busses auf dem linken der beiden Fahrstreifen aus bisher unbekanntem Grund bis zum Stillstand ab. Ein direkt nachfolgender Autofahrer konnte nach rechts ausweichen, eine 62-jährige Fiat-Fahrerin blieb links und leitete eine Vollbremsung ein. Dem ihr nachfolgenden 32-jährigen Peugeot-Fahrer gelang es nicht mehr, rechtzeitig abzubremsen und er fuhr stark auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fiat gegen die Außenschutzplanke gedrückt. Sowohl die Fahrerin als auch ihr drei Jahre jüngerer Ehemann auf dem Beifahrersitz des Kleinwagens klagten anschließend über Schmerzen im Rücken und Nackenbereich. Ärztliche Versorgung vor Ort war jedoch nicht nötig.
Durch diesen Unfall bedingt, musste auch ein 67-jähriger Autofahrer aus Dänemark auf dem rechten Fahrstreifen abrupt verlangsamen. Das brachte einen 64-jährigen Gespannfahrer hinter ihm in die Bredouille. Der Mann bremste zwar noch ab, konnte aber nicht vermeiden, dass sein Kleintransporter in das Heck des erst sechs Wochen alten Peugeot des Dänen krachte und den Pkw nach links gegen den VW Golf eines 63-jährigen Rentners aus Mittelfranken drückte. Die Fahrzeuginsassen blieben dabei zum Glück unverletzt.
Verursacher setzte Fahrt in Richtung Frankfurt fort
Alle Fahrer, auch der des VW-Busses, hielten an. Nachdem der 57-Jährige, ein Kaufmann aus Fernost, keinen Schaden an dem in der tschechischen Republik zugelassenen Kleinbusses festgestellt hatte, setzte der Asiate seine Fahrt in Richtung Frankfurt fort. Beamte der Aschaffenburger Autobahnpolizei konnten das Fahrzeug, dessen Kennzeichen ein Zeuge mitgeteilt hatte, stoppen. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Er äußerte sich nicht zur Sache.
Während der Unfallaufnahme und zur Bergung der Fahrzeuge sperrte die Autobahnpolizei die Fahrbahn in Richtung Frankfurt kurzfristig ab. Schnell bildete sich im starken Reiseverkehr ein Stau, der eine Länge von bis zu zwölf Kilometer erreichte.

