Familienvater fährt auf Standstreifen am Stau vorbei und wird ausgebremst
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Würzburg erleben
25. August 2014

Symbolbild Würzburg
Beleidigung auf A 3 nach Unfall mit verletzten Kindern
Würzburg. Mit Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung auf sexueller Grundlage und fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall hat ein Aufeinandertreffen zweier Würzburger Autofahrer am Freitagabend an der Anschlussstelle Heidingsfeld geendet. Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried sucht nun Zeugen, die den Vorfall beobachteten und zur Aufklärung beitragen können.
Gegen 18:00 Uhr waren die beiden Pkw-Fahrer in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs. Wochenendbedingt stockte der Verkehr immer wieder. Ein VW-Fahrer mit zwei kleinen Kindern im Auto nutzte den Standstreifen mehrere hundert Meter vor der Ausfahrt Heidingsfeld verbotswidrig zum schnelleren Vorwärtskommen, wie es in der Straßenverkehrsordnung heißt.
Eine Autofahrerin, die ebenfalls im Stau stand, beobachtete das Geschehen durch den Außenspiegel und zeigte sich damit gar nicht einverstanden. Aus verkehrserzieherischen Gründen zog sie vor dem Verkehrssünder ein Stück auf den Standstreifen, so dass der 32-Jährige stark abbremsen musste, um eine Kollision zu verhindern. Die beiden vier und sechs Jahre alten Töchter wurden dabei durch den Gurt zwar abgefangen, jedoch leicht am Hals verletzt, da sie ohne kindgerechte Sicherung auf der Rücksitzbank saßen.
Es folgte eine verbale Auseinandersetzung, in deren Verlauf sich die Autofahrerin durch frauenfeindliche Äußerungen beleidigt sah. Anschließend fuhr der Familienvater direkt zur Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried um Anzeige zu erstatten. Von dort aus wurden die Kinder mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Untersuchung in die Uniklinik Würzburg gefahren.
Zeugenhinweise des Geschehens nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried unter der Tel.-Nr. 09302/910-0 entgegen.

