Fraunhofer-Institut öffnet am „Tag der Chemie“ seine Türen

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Würzburg erleben

27. August 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Tag der offenen Tür im Neubau an der Talavera

Er zieht Blicke an und macht neugierig darauf, wie es wohl innen aussieht und woran dort geforscht und gearbeitet wird: Der Neubau des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC am Würzburger Neunerplatz. Zum deutschlandweiten »Tag der Chemie« am Samstag, den 20. September 2014, öffnet das Forschungsinstitut interessierten Bürgerinnen und Bürger seine Türen. In der Zeit von 13 Uhr bis 16 Uhr können Besucher das vom Londoner Architekturbüro Zaha Hadid entworfene Technikum III erstmals besichtigen und entdecken, was im Inneren erforscht wird.

Was haben Energie, Umwelt und Gesundheit mit Chemie zu tun?

Was haben die Themen »Energie«, »Umwelt« und »Gesundheit« mit Chemie zu tun? Solche und andere Fragen rund um das Thema Chemie beantworten Forscherinnen und Forscher an diesem Tag im Fraunhofer ISC und gewähren Einblick in die neuen Labore und ihre Arbeit. Auch für kleine Besucher wird mit »Chemie für Kinder« etwas geboten.

Kurzvorträge zu den Themen Medizin, Lebensmittel und Kosmetika

Die aufwendige technische Ausstattung des 2500 Quadratmeter umfassenden Technikum III hebt die angewandte Materialforschung auf eine neue Ebene. So wurde beispielsweise speziell für Entwicklungen im Bereich Medizintechnik und Biomaterialien ein Reinraum geschaffen, der sich an den Anforderungen der sogenannten Good Manufacturing Practice (kurz GMP) – international standardisierter Regularien zur Qualitätssicherung bei der Herstellung von Pharmazeutika, Medizinprodukten, Lebensmitteln oder auch Kosmetika orientiert. Diese und weitere Forschungsthemen werden am Tag der offenen Tür in Kurzvorträgen und Rundgängen vorgestellt.

Baulich abgestimmt auf Forschung und Entwicklung

Besucher können einfach nur die Räumlichkeiten auf sich wirken lassen oder auch mehr erfahren über die baulichen Besonderheiten und ihre Abstimmung auf die hier angesiedelten Forschungsgebiete. In einigen Elementen der ohnehin schon beeindruckenden Fassade aus geschwungenem Glas wurde eine neuartige Glasbruchsensorik integriert – eine Eigenentwicklung des Fraunhofer ISC, die hier in Langzeittests geprüft wird. Das Ziel ist ein zuverlässiges Frühwarnsystem für moderne Glasfassaden, das kleinste Risse auch an schwer einsehbaren Stellen schon erkennt, bevor es zu schwerwiegenden Schäden kommen kann.

Infos zur Veranstaltung

Veranstaltungsort: Fraunhofer ISC, Neunerplatz 2, 97082 Würzburg; Veranstaltungsdatum: Samstag, den 20. September 2014; Uhrzeit: 13 Uhr bis 16 Uhr

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