Rund 5 Milliarden Euro für den Einzelhandel

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Würzburg erleben

27. August 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

IHK veröffentlicht GfK-Kennzahlen 2014 für Mainfranken

Die Menschen in Mainfranken verfügen 2014 über eine allgemeine Kaufkraft von 19,23 Mrd. Euro. Davon werden die Mainfranken voraussichtlich knapp 5,10 Mrd. Euro für Produkte im Einzelhandel ausgeben. In Würzburg liegt der Wert mit 5.780 Euro pro Einwohner über dem Bundes- und Landkreisdurchschnitt.

Stadt Würzburg liegt vor dem Landkreis Würzburg

Insgesamt liegen 43 Gemeinden im IHK-Bezirk über dem Bundesdurchschnitt (5.657 Euro pro Einwohner) und elf Gemeinden über dem bayerischen Durchschnitt (5.965 Euro pro Einwohner). Beim Blick auf die Landkreise und kreisfreien Städte zeigt sich ein anderes Bild: Hier liegt die kreisfreie Stadt Würzburg mit 5.780 Euro pro Einwohner vor dem Landkreis Würzburg (5.640 Euro pro Einwohner). Die Zahlen gehen aus einer aktuellen Auswertung der mainfränkischen Einzelhandelsentwicklung hervor. Vorgenommen hat die Analyse die IHK Würzburg-Schweinfurt auf Basis der Erhebungen der Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung Nürnberg (GfK).

Hoher Einzelhandelsumsatz in der Stadt Schweinfurt

Bei einem Einzelhandelsumsatz in der Stadt Würzburg von 1,202 Mrd. Euro und 526 Mio. Euro in der Stadt Schweinfurt zeigt sich – setzt man diese Zahlen in Relation zur Bevölkerung – dass zum Beispiel in der Stadt Schweinfurt fast doppelt so viel Geld ausgegeben wird, als durch die regionale Bevölkerung zu erwarten wäre.

Fast alle mainfränkischen Städte und Gemeinden über dem Bundesschnitt

Mit Ausnahme von Lohr am Main liegen alle mainfränkischen Städte und Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern hinsichtlich der Einzelhandelszentralität über dem Bundesschnitt (100 Punkte). Auch hier stechen die Oberzentren Würzburg (186,5 Punkte) und Schweinfurt (201,7 Punkte) besonders hervor. Deutlich zu erkennen sind deren Stadt-Umland-Verflechtungen. „Der angrenzende Landkreis Würzburg weist nur eine Einzelhandelszentralität von 58 Punkten auf. Der Landkreis Schweinfurt kommt auf 67,5 Punkte.“, berichtet der IHK-Experte. Der räumlich weiter von den Oberzentren entfernte Landkreis Rhön-Grabfeld mit dem Mittelzentrum Bad Neustadt a. d. Saale hingegen kommt auf einen Index von 103,8.

 

Großflächiger Einzelhandel als Magnetkraft

Generell wird in der neuesten IHK-Auswertung deutlich, welchen Einfluss großflächiger Einzelhandel auf die Kundenströme hat. Dieser generiert meist eine Sog- und Magnetwirkung, so dass der Umsatz sich entsprechend hoch darstellt und folglich auch für einen hohen Einzelhandelszentralitätswert sorgt.

IHK Auswertung als Überlblick über einzelhandelsrelevante Kennzahlen

Die Auswertung der IHK dient Unternehmern, Investoren sowie Politikern als Überblick über standortbezogene einzelhandelsrelevante Kennzahlen wie Kaufkraft, Umsatz am „point of sale“ (Einzelhandelsumsatz am Ort des Verkaufs) und die Einzelhandelszentralität. Sie konzentriert sich neben den beiden Oberzentren auf die sieben mainfränkischen Landkreise sowie auf die Gemeinden ab 10.000 Einwohnern

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