Über 70 Tonnen schwere Fahrzeuge wegen fehlender Genehmigung abgestellt
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Würzburg erleben
28. August 2014

Symbolbild Würzburg
Autobahnpolizei stellt Schwertransport-Konvoi ab
Helmstadt, Lkr. Würzburg. In der Nacht zum Donnerstag hat eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried einen Autokran und zwei Schwertransporter, jeweils über 70 Tonnen, auf dem Parkplatz Fronberg Richtung Frankfurt abgestellt. Die Disponenten mussten sich um die erforderlichen Papiere kümmern, ehe sie weiterfahren durften. Es werden außer den Fahrern auch die Verantwortlichen der Spedition belangt.
Schwertransporte, die besonders lang, breit, hoch oder schwer sind, müssen in Deutschland bei Fahrten im öffentlichen Straßenverkehr einen Genehmigungsbescheid mit individuellen Auflagen vorweisen. Dort ist unter anderem aufgelistet, ob das Fahrzeug begleitet werden muss. Bei besonders schweren Fahrzeugen muss beispielsweise durch die Polizei die Heidingsfelder Brücke für die Überfahrt gesperrt werden. Durch die Schwingungen bei Gegenverkehr kann sonst die Baustruktur der Brücke geschädigt werden.
Die dadurch entstehenden Kosten wollen manche Speditionen umgehen. Auch Genehmigungsbescheide und die damit verbundenen Auflagen verursachen Gebühren, die bei den kontrollierten Fahrzeugen vermutlich vermieden werden sollten. Das Unterbinden der Weiterfahrt mit dem enormen Zeitverlust, die nachträgliche Genehmigung und die jeweiligen Bußgelder werden um ein vielfaches mehr kosten, als die von vornherein gesetzeskonforme Fahrt.

