Medizinische Versorgung von Asylbewerbern in Bayern

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8. September 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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KVB vermittelt schnell und unbürokratisch Ärzte

Weitere Flüchtlinge strömen nach Bayern. Laut Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) darf die Wichtigkeit einer medizinischen Versorgung von Asylbewerbern an dieser Stelle nicht in Frage gestellt werden. Die KVB steht den Regierungsbehörden und den örtlichen Trägern bei der Umsetzung ihres Auftrags zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung der Asylbewerber weiterhin beratend und unterstützend zur Seite. 

Unbürokratisch Ärzte vermittelt

So vermittelt die KVB momentan interessierte Ärzte aus dem Kreis ihrer Mitglieder an die Regierung von Mittelfranken weiter, die neben ihrer vertragsärztlichen Tätigkeit übergangsweise die ärztliche Versorgung der Asylbewerber zusätzlich übernehmen würden. Auch die GEDIKOM, eine hundertprozentige Tochterfirma der KVB, die für Telefondienstleistungen im Rahmen des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes zuständig ist, hat auf Bitte der Regierung von Mittelfranken bereits schnell und unbürokratisch Ärzte vermittelt, die stundenweise die medizinische Versorgung der neu ankommenden Flüchtlinge übernommen haben. 

Kein Aufbau dauerhafter Praxisstrukturen zu erwarten

„Unser Dank gilt allen engagierten Kolleginnen und Kollegen in ganz Bayern, die bei der medizinischen Versorgung der Flüchtlinge helfen und sich zur Übernahme dieser höchst anspruchsvollen Tätigkeit bereiterklären. Was diese Ärzte unseres Erachtens jedoch nicht leisten können und was von ihnen auch nicht erwartet werden darf, ist der Aufbau und Betrieb dauerhafter Praxisstrukturen in den Asylerstaufnahme-Einrichtungen. Hier sehen wir die Regierungsbehörden und die örtlichen Träger in der Pflicht, zu deren Aufgaben unter anderem die Sicherstellung der medizinischen Versorgung der Asylbewerber gehört. Wir hoffen, dass die Verbesserung der medizinischen Versorgung der Asylbewerber zügig angegangen werden kann und bieten weiterhin gerne eine Unterstützung im Rahmen unserer Möglichkeiten an“, so der Vorstand der KVB.

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