Das 1. Festival gegen die Melancholie

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Würzburg erleben

9. September 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Theater- und Performancefestival

Am 4. Oktober vertreibt ein neues Theater- und Performancefestival im Jugendkulturhaus Cairo die Melancholie aus der Stadt. Das 1. Festival gegen die Melancholie öffnet ein Fenster zur freien Theaterszene in Deutschland. Mit Performance, Installation, Workshop, Durational Performance, Diskussion und Party wird eine junge Theaterästhetik in Würzburg gezeigt, die nach politischer und gesellschaftlicher Relevanz sucht.

Mit dabei sind

  • Der Poetry Slammer und mehrfache Buchautor Andy Strauß, der sein erstes selbstgeschriebenes Theaterstück Ist doch egal, das Stück ist von Andy Strauß zeigen wird. Die absurde One-Man-Show mit vielen Schuhkartons, die bereits auf dem Sommerfestival des Kampnagel in Hamburg lief, sprengt etablierte Genregrenzen.
  • Das Hildesheimer Kollektiv Sanierte Altbauten widmet ihre Performance HATERSGONNAHATE dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, der vom Wirtschaftsmagazin Forbes im Oktober 2013 zum mächtigsten Mann der Welt gekürt wurde. Dabei dekonstruieren sie geschickt ein Bild von Männlichkeit, das er in der Öffentlichkeit vermittelt.
  • Das Hamburger Kollektiv Myrtle Gordon zeigen mit Myrtle Gordon presents: Myrtle Gordon presents: eine Retrospektive ihres bisherigen Schaffens und stellen ironisch die kapitalistische Verwertungslogik in einem inhaltsleeren Kunstbetrieb aus. Wenn die getroffenen und nicht-getroffenen Entscheidungen der Vergangenheit als Möglichkeiten betrachtet werden, kann auch wieder Utopie gedacht werden.
  • Der Performance-Künstler Felix Scharr, dessen Durational Performance mit nur je einem Zuschauer erfolgt und 2,5 Stunden dauert. Inhalt und Thematik bleiben vorerst ein Geheimniss.

Kooperation mit dem Jugendkulturhaus Cairo

Das Festival wird von vielen studentisch und ehrenamtlich organisiert. Das Festival entsteht in Kooperation mit dem Jugendkulturhaus Cairo und wird als Jugendinitiative vom EU- Programm Jugend in Aktion gefördert.

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