Nach Überfall: Sicherheitsdiskussion um ÖPNV
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Würzburg erleben
17. September 2014

Symbolbild Würzburg
Sicherheit im ÖPNV
Wie von uns berichtet, kam es am Montag, den 16.09.2014 zu einem Überfall auf einen Linienbus in Würzburg. Der Busfahrer wie auch die Fahrgäste erlitten dabei einen Schock. Die Interessengemeinschaft Würzburger Straßenbahn e.V. (IWS) übt jetzt Kritik an der WVV. Schon im November vergangenen Jahres sei es demnach nach zu einem ähnlichen Angriff auf einen Würzburger Straßenbahnfahrer gekommen. Die IWS fordert jetzt Sicherheitsmaßnahmen.
Was muss geändert werden?
Nach Angaben der IWS werden Kontrolleure derzeit verstärkt als Fahrer eingesetzt, was zu einer reduzierten Kontrolle im ÖPNV führt. Dies sei auf einen Personalmangel der Würzburger Straßenbahn GmbH (WSB) zurückzuführen, die für den funktionierenden Nahverkehr zuständig ist. Als Lösung hierfür sieht die IWS eine Präsenz der Sicherheitswacht im ÖPNV.
Außerdem fehle es in Würzburgs öffentlichen Verkehrsmitteln an Sicherheitseinrichtungen, wie Überwachungskameras. Eine ausreichende Beleuchtung in Haltestellenbereichen, sieht die IWS als weitere Möglichkeit das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste zu erhöhen. Die von den Fahrgästen wahrgenommenen Sicherheit ist immerhin von enormer Wichtigkeit, um diese als Kunden des ÖPNV zu behalten.
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WVV mit eigenem Security-Management
Wir haben bei der WVV nachgefragt. Manuel Schön, der Pressesprecher, weist angesichts des Überfalls darauf hin, dass es sowohl bei der Würzburger Straßenbahn GmbH (WSB) als auch der NVG Omnibus Betriebs-GmbH es ein aktives Security-Management gebe. Das bedeutet, dass intern präventive Sicherheitskonzepte erarbeitet würden, also Konzepte, wie mit Naturereignissen, Pandemien,Terrorismus, Übergriffen, Bedrohungen und auch Beleidigungen sowohl die Mitarbeiter als auch die Fahrgäste betreffend umzugehen ist.
Auch Vandalismus und Beschädigungen, die immer wieder an den Fahrzeugen und Betriebsanlagen stattfinden, werden hier berücksichtigt, so Schön. Die WVV betont in der Stellungnahme, dass die psychologische Betreuung von Mitarbeitern, die solchen traumatischen Ereignissen ausgesetzt sind, durch eigens geschulte Mitarbeiter sichergestellt ist.

