Schleuser mit vier Flüchtlingen aus Syrien auf A 3 angehalten

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19. September 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Verdächtiger Pkw

GEISELWIND. Ein vermeintlicher Schleuser und vier illegale Ausländer wurden am Donnerstagvormittag auf der A 3 festgenommen. Einer Streife des Zolls waren die Insassen verdächtig vorgekommen und sie zogen die Autobahnpolizei hinzu.

Der 37-jährige Autofahrer steht im Verdacht, die vier Mitfahrer nach Deutschland eingeschleust zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft musste der Kurde, der einen gültigen deutschen Aufenthaltstitel besitzt, nicht in Haft, sondern konnte nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 1.500 Euro weiterfahren.

Keine gültigen Visa

Gegen 09:00 Uhr war Zollbeamten ein Mercedes der A-Klasse mit Hamburger Kennzeichen einer Autovermietung aufgefallen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass vier syrische Staatsangehörige, die sich im Pkw befanden, kein gültiges Visum besitzen. Zuständigkeitshalber verständigten sie die Autobahnpolizei. Im Rahmen der Ermittlungen ergab sich der dringende Verdacht, dass der Fahrer, der in Baden-Württemberg wohnt, die vier syrischen Männer illegal nach Deutschland gebracht hatte.

In der Folge übernahm die Kriminalpolizei Würzburg die weitere Sachbearbeitung. Die Staatsanwaltschaft Würzburg ordnete die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung an. Die eingeschleusten Personen, gegen die jetzt wegen illegaler Einreise in die Bundesrepublik ermittelt wird, wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Aufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Zirndorf verwiesen.

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