SMAUL-Redakteur war: Inspiriert von der Realität

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Würzburg erleben

20. September 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Radfahrer-Misere in 6 Szenen – Teil 6

SMAUL-Chefredakteur Frank Frei schreibt mit seinem sklavisch ergebenen Team den ersten Fortsetzungsroman für Würzburg erleben. Nach den bereits vorgestellten fünf Teilen der Radfahrer-Misere Würzburgs kommt heute der letzte Teil der Satire.

Inspiriert von der Realität

Verehrte Leserinnen und Leser,

in unserer Stadt herrscht Krieg – und wir alle sind betroffen: Radfahrer, Fußgänger, Autofahrer. Meiner Ansicht nach liegt die Aggression in einer gemächlich vor sich hinlebenden Stadt wie der unseren an der Kessellage, am Luftdruck, der in den Menschen die Wut wie in einer Mikrowelle sinnlos hochkocht. Sobald das Glöckchen bimmelt und der Mensch aus Mikrowelle genommen wird . . . äh, das Wetter kühler wird oder ein Lüftchen weht, ist der Zoff meistens vorbei. Alle spenden und reiben sich lachend die Lenden. Muss sich etwas ändern? Vielleicht schon, wenn man die Blaulicht Würzburg-Meldung liest, welche mich zu diesem Artikel inspirierte:

Artikel von Würzburg erleben aktualisiert: 11.07.2014 1

WÜRZBURG. Einen Konflikt im Straßenverkehr hatten am Donnerstagmorgen eine Radfahrerin und ein Fußgänger in der Eichhornstraße.

Kurz vor 7:00 Uhr beschwerte sich ein 82-jähriger Fußgänger über die rasante Fahrweise einer 27 Jahre alten Radlerin. Die verbale Streitigkeit eskalierte und der Rentner schlug der Radlerin mehrmals mit der flachen Hand auf die Wange. Als die Frau mit dem Handy die Polizei verständigen wollte, schlug er ihr es aus der Hand. Dabei ging das Display des Mobiltelefons zu Bruch. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 100 Euro. Auf den älteren Herrn kommt nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung zu.

Das war’s von der Politik. Wir kommen zum Spocht. 

Der Krieg geht also weiter. Ruhig zu bleiben im Sommer ist schwer, wir wissen es alle. Aber vielleicht hilft schon ein bisschen Sport, um sich abzureagieren. Wie wär’s zum Beispiel mit ein bisschen Radfahren? Wenn wir von irgendwas genug haben, dann von busenartigen Hügeln, die sich um die Stadt versammelt haben.

Letzte Worte 

An meine Leser und die Zeugen des geschilderten Vorfalls gleichermaßen könnten sich zuletzt die abschließenden Worte richten: DANKE FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT.

Teil 1 – Akopalüpze alte Mainbrücke

Teil 2 – Mit Geklingel gen Mainbrücke

Teil 3 – Der Terror kam auf leisen Gummisohlen

Teil 4 – Brückeschopper befördern Radfahrer in den Main

Teil 5 – O.G. Schuchardt dominiert das Game

Teil 6 – Inspiriert von der Realität

SMAUL – Satire für Würzburg

DIE ZUKUNFT: Wie die Zukunft aussieht, entscheidet nicht die SMAUL, sondern ihre Leser. Ob es weitergeht, liegt also in Eurer Hand. Wenn Ihr mögt, was Ihr lest, kommentiert bitte oder liked es. Danke.

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