Fraunhofer-Institut: 1500 Neugierige besuchen Neubau

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Würzburg erleben

22. September 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Den Neubau mal von innen sehen

Endlich einmal den Neubau an der Talavera von innen sehen: Rund 1500 interessierte Bürgerinnen und Bürger haben am vergangenen Samstag das neue Technikum III des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC besucht. Zum bundesweiten Tag der Chemie öffnete das Würzburger Institut von 13 Uhr bis 16 Uhr seine Türen, um über das neue Gebäude und aktuelle Forschungsarbeiten zu informieren.

Türen geschlossen wegen zu großen Andrangs

Bereits eine halbe Stunde vor Öffnung der Türen hatten sich die neugierigen Besucher zahlreich vor dem Institutseingang am Neunerplatz versammelt. Viele wollten sehen, wie es im Inneren des futuristisch anmutenden Gebäudes aussieht und woran die Wissenschaftler eigentlich forschen. »Das ist toll, einmal hier drinnen zu sein. Man steht oft davor oder fährt daran vorbei und fragt sich, wie schaut es wohl von innen aus?«, so oder ähnlich äußerten sich viele Besucher beim Rundgang durch die Stockwerke und Labore. Zeitweise war der Andrang so groß, dass sogar die Türen vorübergehend geschlossen werden mussten.

Keine Eile beim Erforschen

Beeindruckt und erstaunt waren die Besucher, als sie sich in ausgewählten Laboren über die Arbeit der Wissenschaftler informieren konnten. »Besonders schön war es, dass man Gebäude und Labore im eigenen Tempo und auf eigene Faust entdecken konnte. Niemand hat einen gehetzt. So konnte man die ungewöhnlich Architektur und die interessanten Forschungsthemen auf sich einwirken lassen«, sagte ein Besucher begeistert.

In der Tat „Chemie zu Staunen“

Als »spannend und sehr lehrreich« bezeichneten die Gäste die Station »Chemie zum Staunen«. Was Windeln mit »Superabsorbern« zu tun haben, warum man Styropor in einer Flüssigkeit auflösen kann und dass aus einer Batterie, einem Nagel und einer Büroklammer der einfachste Motor der Welt entsteht, erfuhren die Besucher in der wohl spannendsten Chemie-Vorlesung, die sie bisher erlebt hatten. Große Augen gab es dabei nicht nur bei den Kindern und nach der Show reihten sich Groß und Klein ein, um die Wissenschaftler mit vielen Fragen zu löchern.

Überwältigende Resonanz

Wie Materialien intelligent werden, was eigentlich Funktionswerkstoffe sind, wo die Energie herkommt, wie man sie speichert und was man eigentlich mit Keramikblech anfangen kann, das alles erklärten die Fraunhofer-Forscher in ihren Vorträgen vor dem vollbesetzten Auditorium. »Ich freue mich, dass wir die Gelegenheit hatten, so vielen Bürgern und Nachbarn das Gebäude zu zeigen und ihnen einen Einblick in unsere Forschungsthemen zu geben. Die überwältigende Resonanz an unserem Tag der offenen Tür sowie die vielen Fragen und Gespräche zeigen das große Interesse der Besucherinnen und Besucher an der angewandten Forschung wie auch an der großartigen Architektur«, resümierte Institutsleiter Prof. Dr. Gerhard Sextl.

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