Tod in Kelterstation: Unfallursache weiter unklar
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Würzburg erleben
22. September 2014

Symbolbild Würzburg
Obduktion durchgeführt
DETTELBACH OT NEUSES AM BERG, LKR. KITZINGEN. Nachdem am Donnerstagabend im Dettelbacher Ortsteil Neuses am Berg ein Arbeiter in einer Kelterstation ums Leben gekommen ist, dauern die gemeinsamen Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Würzburg weiter an. Bislang gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse, wie es zu diesem tödlichen Unfall kommen konnte. Am Montagvormittag wurde die Leiche obduziert.
Zum Reinigen in die Trommelpresse
Wie bereits berichtet, waren gegen 19:40 Uhr zwei Männer mit Reinigungsarbeiten beschäftigt. Dabei war der Arbeiter aus dem Landkreis Kitzingen in die Trommelpresse einer Maschine gestiegen, die sich dann plötzlich in Bewegung gesetzt und den Mann mit dem Oberkörper eingeklemmt hatte. Ein Arbeitskollege hatte noch vergeblich versucht, die Maschine zu stoppen. Erst Feuerwehrleuten gelang es, den Verunglückten zu bergen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.
Maschine beschlagnahmt
Die weiteren Ermittlungen hatte noch am Donnerstagabend die Kriminalpolizei Würzburg übernommen. Auch die Berufsgenossenschaft und das Gewerbeaufsichtsamt wurden in die laufenden Ermittlungen eingeschaltet. Die Maschine, in der sich der tödliche Unfall abgespielt hatte, wurde beschlagnahmt.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde am Montagvormittag eine Obduktion durchgeführt. Nach einem ersten vorläufigen Sektionsergebnis steht fest, dass der 58-Jährige erstickt ist. Warum sich die Trommelpresse plötzlich in Bewegung gesetzt hatte, konnte bislang noch nicht geklärt werden. Die entsprechenden Ermittlungen dauern an.

