Fußgängerzone wächst um 8.000 m²
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Würzburg erleben
24. September 2014

Symbolbild Würzburg
Spiegel- und Eichhornstraße werden Fußgängerzone
Nach dem Beschluss des Würzburger Stadtrates im Juli 2014 werden nun die Spiegelstraße und die östliche Eichhornstraße in eine Fußgängerzone umgewandelt. Damit wächst die Fußgängerzone um ca. 8.000 m². Oberbürgermeister Christian Schuchardt wertet dies als „deutlichen Zugewinn an Einkaufsattraktivität und Lebensqualität.“
Täglich befahren von über 5.000 Fahrzeugen
Im historischen Stadtkern stellen die Eichhorn- und die Spiegelstraße wichtige Verbindungen her, die Eichhornstraße als Verbindung zum Oberen Markt und die Spiegelstraße als Verbindung zum Kardinal-Faulhaber-Platz. Beide Straßen weisen einen dichten Geschäftsbesatz in geschlossener Bauweise und in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Fußgängerzone auf. Es sind typische Geschäftsstraßen mit flächigem Fußgängerverkehr und Aufenthalt. Dem stand bislang die von Fahrspuren und Stellplätzen dominierte Aufteilung der Straßenräume gegenüber. Über 5.000 Kraftfahrzeuge suchen innerhalb von 24 Stunden die fünf Parkplätze der Spiegelstraße und die 18 Parkplätze der östlichen Eichhornstraße auf.
Auswirkungen des Gesamtkonzeptes für den Straßenverkehr
Die Zufahrt in die Spiegel- und Eichhornstraße ist ab dem Zeitpunkt der Ausweisung als Fußgängerzone nur noch für Lieferverkehr frei. Die Zufahrt erfolgt über die Spiegelstraße / Kardinal-Faulhaber-Platz und vom Marktplatz / Schönbornstraße kommend über die Eichhornstraße. Die Ausfahrt aus der Fußgängerzone ist über sämtliche Straßenzüge möglich; ausgenommen sind die Martinstraße, die Oberthürstraße und die Theaterstraße. Anlieger mit eigenem Stellplatz oder Garage innerhalb der Fußgängerzone können auf Antrag beim Fachbereich Allgemeine Bürgerdienste/ Fachabteilung Straßenverkehrsangelegenheiten, Domstraße 1, 97070 Würzburg kostenfrei eine Ausnahmegenehmigung erhalten.
Einbahnrichtung zwischen Dominikanergasse und Kolpingstraße aufgehoben
Die Durchfahrt von der Eichhornstraße in die Dominikanergasse ist nur den Linienomnibussen und dem Lieferverkehr gestattet. Die Dominikanergasse kann künftig über Barbarossaplatz, Kolpingstraße bzw. Oberthürstraße (Achtung: Nachtfahrverbot Oberthürstraße und Wöllergasse) angefahren werden. Die Einbahnrichtung zwischen Dominikanergasse und Kolpingstraße wird hierfür aufgehoben.
Kurzfristige Änderungen der Zufahrtsreglungen
Zwei Schwerbehindertenstellplätze werden als Ersatz für die entfallenden Schwerbehindertenstellplätze neben dem Eingang der Liborius-Wagner-Bücherei am Kardinal-Döpfner-Platz eingerichtet. Im Rahmen der fortschreitenden Baumaßnahmen ist es nicht auszuschließen, dass einzelne Zufahrtsregelungen kurzfristig geändert werden müssen. Die Stadt bittet Euch um Beachtung der Beschilderung und um Verständnis.

